Langdistanz

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26 km Longrun, kürzer als geplant

Der gestrige Besuch beim Physiotherapeut brachte kurzzeitig eine Besserung meines Piriformis Problems. Mit exzessivem Dehnen, Blackroll usw. versuchte ich ebenfalls für Linderung zu sorgen. Am Morgen, beim Aufstehen, sind die Schmerzen jeweils fast verschwunden aber schon beim Anziehen der Socken, sind sie wieder da. Weil das Wetter heute wieder sehr schlecht war und ich nicht einschätzen konnte wie sich die Piriformis Schmerzen entwickeln werden, habe ich mich entschlossen, den Longrun im Gym auf dem Laufband zu absolvieren. So könnte ich das Training jederzeit abbrechen, wenn die Schmerzen zu stark werden sollten. Um kurz nach 9 Uhr startete ich zum gemütlichen Longrun. Die Beine fühlten sich gut an und ich hatte nie wirklich Zweifel, dass ich die geplanten 32 Kilometer nicht schaffen werde. Doch bald schon wurden die Schmerzen wieder stärker. Erst nur die Hüfte, dann plötzlich der untere Bereich der Wirbelsäule und zuletzt verkrampften sich dann auch noch die Hamstrings, was das Laufen zusehends schwieriger machte. Nach 20 Kilometern machte ich eine kurze Pause, weil ich die Wasserflasche auffüllen musste. Da war ich noch ganz zuversichtlich, dass ich die restlichen 12 Kilometer auch noch schaffen werde aber ich sollte mich täuschen. Es wurde immer schwieriger mit den Schmerzen zu Laufen und ich musste mich fragen, ob das Durchzwängen des Trainings schlussendlich nicht kontraproduktiv ist und ich mir damit mehr schade, als dass ich einen Nutzen davon habe. Nach 26 Kilometern stellte ich das Laufband ab und ging unter die Dusche. Schade, denn meine Form ist wirklich gut und ohne Schmerzen hätte ich dieses Training heute locker geschafft. Dass ich nur 26 statt 32 Kilometer gelaufen bin, wird mich Formmässig nicht gross zurückwerfen. Viel wichtiger ist, dass ich die Schmerzen jetzt rasch in den Griff kriege, ansonsten macht ein Training nach Plan keinen Sinn mehr.

Laufstrecke: GarminConnect
26km, Longrun, 5:50/km, Zeit: 2:32:22, Puls-Ø: 155

20 Kilometer Schmerzen

Heute früh beim Aufstehen dachte ich noch, dass die Piriformisschmerzen weniger stark sind. Auch im Büro hatte ich den Eindruck, dass es mir besser geht. Doch schon auf den ersten Metern meines 20 Kilometer Trainings, welches ich in der Mittagspause durchführte, waren sie unvermittelt wieder da, die leidigen Schmerzen. Erst noch ganz erträglich aber mit jedem gelaufenen Kilometer wurden sie stärker. Es gab sogar Momente, an denen ich dachte, dass ich gleich stehenbleiben muss, so sehr hat sich meine rechte, hintere Oberschenkelmuskulatur verkrampft und zusammengezogen. Jeder Schritt eine Qual! Atmung und Puls waren bei diesem Training sehr gut und ich habe mich nie richtige gefordert gefühlt. Die Schmerzen trüben die Freude über die steigende Form, denn mit solchen Schmerzen kann ich keinen Marathon bestreiten. Morgen kann ich zum Physiotherapeuten, hoffentlich kriegt er meine verhärtete Muskulatur wieder weich.

Laufstrecke: GarminConnect
20 km, GA2, 5:11/km, Zeit: 1:43:33, Puls-Ø: 156

Langer Regenlauf

Seit dem 10 Kilometer Testwettkampf vom letzten Samstag, habe ich wieder starke Piriformis Schmerzen. Dehnen, Blackroll und Selbstmassage mit einem Igelball haben nur wenig Linderung gebracht. Jetzt habe ich mich beim Physiotherapeuten angemeldet. Leider kann ich erst am Freitag zu ihm und das bedeutet, dass ich bei den anstehenden Trainings auf die Zähne beissen muss. Die heutigen 18 Kilometer gingen recht gut, trotz Schmerzen. Was mich mehr gestört hat war das Wetter. Dauerregen und kalt, einfach ätzend!

Laufstrecke: GarminConnect
18 km, GA1, 5:47/km, Zeit: 1:44:41, Puls-Ø: 143

10 km Testwettkampf

Zum Abschluss der fünften Dubai Marathon Vorbereitungswoche, stand heute ein 10 Kilometer Testwettkampf auf dem Plan. Zeitvorgabe, 45 Minuten. Das Wetter war für diesen Lauf perfekt, trocken und mit 5° sehr angenehm. Damit ich die gesamte Strecke auf Asphalt laufen konnte, fuhr ich extra nach Bern an die Aare. Von der Engehalde zum Schönausteg und zurück, sind es genau 13 Kilometer, was für den Testwettkampf sehr gut passte. Nach einem lockeren Warm-up über 3.5 Kilometer, ging ich zum wichtigen Teil des heutigen Trainings über, zum 10 Kilometer Testwettkampf. Ich fühlte mich sehr gut und das Tempo bereitete mir absolut keine Probleme. Mit guten Beinen rannte ich durch das Berner Matte Quartier dem Marzili entgegen. Die Atmung blieb im Normbereich, von Kämpfen keine Spur. Als ich die Aare beim Schönausteg überquerte, wusste ich, dass es nicht mehr schiefgehen kann, denn nun konnte ich nur noch flussabwärts rennen. Auf den letzten 4 Kilometern wurde ich kontinuierlich schneller, den letzten rannte ich sogar in einer guten 4:07er Pace und so kam ich in einer Zeit von 44:31 bei der 10 Kilometer Marke an. Nachdem gelungenen Testwettkampf lief ich noch gute 3 Kilometer aus, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Mit dem Training bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Bei der Analyse ist mir aber aufgefallen, dass, im Vergleich zu früheren solcher Trainings, mein Puls etwas zu hoch war.

Warm-up:
3.5 km, Warmup, 5:41/km, Zeit: 0:20:16, Puls-Ø: 143

Testwettkampf:
10 km, Testwettkampf, 4:26/km, Zeit: 0:44:31, Puls-Ø: 172

Cool down:
3.5 km, Cool down, 6:04/km, Zeit: 0:21:33, Puls-Ø: 151

32 Kilometer Longrun

Schon kurz nach dem Aufstehen wusste ich, dass der heutige Longrun hart wird. Meine Beine fühlten sich nicht so locker an wie gestern. 32 Kilometer habe ich mir vorgenommen und die hätte ich gerne draussen absolviert. Das Wetter spielte jedoch auch an diesem Samstag nicht mit. Schneetreiben und Kälte sind nichts für mich und deshalb ging ich wieder ins Gym, damit ich die Kilometer auf dem Laufband abspulen konnte. Bereits der erste war mühsam, das Laufen fühlte sich nicht geschmeidig an und so kämpfte ich mich von Kilometer zu Kilometer in der Hoffnung, dass ich den Flow doch noch finden werde. Nach einer Stunde war es aber nicht besser und ich war froh, als ich nach 16 Kilometern das Laufband verlassen konnte um eine ganz kurze Pinkelpause zu machen. Als ich mit aufgefüllter Wasserflasche zurück kam, war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich weitermachen soll. Mit 16 statt 32 Kilometern wäre ich aber überhaupt nicht zufrieden gewesen und deshalb lief ich weiter. Bis zu Kilometer 21 ging es noch einigermassen gut aber dann wurde es immer härter. Der Puls stieg ebenfalls höher als mir lieb war und die Beine schmerzten bei jedem Schritt. Bei solchen Trainings taucht unweigerlich die Frage auf; Warum mache ich das? Einen Marathon so zu bestreiten wäre ein Alptraum und da ist es auch kein Trost, dass man sich gerade in einer harten Trainingswoche befindet, die schon ziemlich viel Energie gekostet hat. Schritt für Schritt Schmerzen, im Minuten Takt schaute ich auf die Uhr und die Kilometeranzeige, es wollte einfach nicht vorwärts gehen. Doch irgendwie schaffte ich die 32 Kilometer dann doch. Es war ein extrem hartes Training, ich war fix und fertig. Nun freue ich mich auf die nächste Woche, da werden nur 46 statt 75 Kilometer gefordert.

Laufstrecke: GarminConnect
32 km, Longrun, 6:00/km, Zeit: 3:13:11, Puls-Ø: 151

Kalt und lang

Das Wetter ist besser geworden und damit auch meine Kopfschmerzen. 20 Kilometer standen heute auf meinem Plan. Damit ich das flotte Lauftraining mit ausgeruhten Beinen in Angriff nehmen kann, verzichtete ich gestern auf ein Training im Gym und habe stattdessen ganz auf Erholung gesetzt. Das hat sich ausgezahlt, denn es lief heute ziemlich gut, zumindest bis Kilometer 15, dann wurde es etwas härter. Vielleicht war es auch einfach ein wenig zu kalt, bei Minustemperaturen laufe ich nicht wirklich gerne. Trotzdem bin ich mit dem Lauftraining sehr zufrieden, meine Form wird spürbar besser.

Laufstrecke: GarminConnect
20 km, GA2, 5:13/km, Zeit: 1:44:28, Puls-Ø: 155

30 Kilometer Longrun

ASICS Dynamis 8 Mit dem kürzlich gekauften Brooks Levitate bin ich nicht ganz zufrieden, deshalb habe ich mir gestern gleich noch zwei neue Laufschuhe besorgt. Einen ASICS Pursue und einen ASICS Dynamis. Der Pursue wurde mir als Marathonschuh empfohlen, er ist stabil, stützt leicht und ist mit 284g auch nicht schwer. Der Dynamis ist ebenfalls ein neutraler Schuh, hat statt einer GEL Einlage eine FlyteFoam Sohle und ist mit 264g schon fast ein Leichtgewicht. Ausserdem ist der Dynamis mit dem BOA Schnürsystem ausgestattet und das gefällt mir ausserordentlich gut. Die Schuhe sitzen damit quasi im Handumdrehen. Nun bin ich mit genügend Material versorgt und kann mich wieder dem Training widmen und das ist mir in dieser Woche nicht so leicht gefallen wie in den ersten beiden Vorbereitungswochen. Leicht erkältet und nie ein richtig gutes Wohlbefinden, sorgte für härtere Laufeinheiten. Heute stand ein 30 Kilometer Longrun auf meinem Plan und wie schon an den letzten beiden Wochenenden, wurde das Wetter auch auf dieses Wochenende hin schlechter. Es hat über Nacht viel Schnee gegeben und so musste ich doch wieder ins Gym um die 30 Kilometer auf dem Laufband zu absolvieren. Wenigstens konnte ich so die neuen Schuhe gleich ausprobieren. Die ersten 15 Kilometer lief ich mit dem Pursue und der fühlte sich dabei richtig gut an. Am liebsten hätte ich ihn für den Rest des Trainings gleich anbehalten. Doch ich machte eine kurze Pinkelpause, füllte die Wasserflasche auf und zog mir den Dynamis an. Dann ging es wieder weiter. Der Dynamis fühlte sich im ersten Augenblick härter an als der Pursue. Er ist auch ein wenig minimalistischer gebaut aber nach wenigen Minuten wurde der Schuh weicher und auch ganz angenehm zu laufen. Meine Beine fühlten sich schon vom ersten Schritt leicht verkrampft an, von Lauffreude keine Spur. Nach 20 Kilometern war es nicht wirklich besser aber schlechter auch nicht. Nach genau 3 Stunden war es geschafft, 30 Kilometer, Vorgabe erfüllt!

Laufstrecke: GarminConnect
30 km, Longrun, 6:00/km, Zeit: 3:00:01, Puls-Ø: 147

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Luzern Marathon 2008, 3:06:31 Winterthur HM 2015
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