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Crans Montana – Bisse du Ro

Die Suonen im Wallis sind weit herum bekannt. Die historischen Wasserkanäle und ihre Geschichte haben mich schon länger interessiert und deshalb habe ich mich heute auf den Weg gemacht, an einer dieser Suonen entlang zu wandern. Mit dem Auto sind wir erst nach Crans Montana gefahren. Danach ging es auf beschildertem Weg, Bisse du Ro, dem Stausee Lac de Tseuzier entgegen. Der Weg ist spektakulär und führt durch Steilwände, wo es hunderte Meter senkrecht in die Tiefe geht, nichts für Leute mit Höhenangst. Mir gefallen solche Wanderungen immer ausgesprochen gut und auch meiner Frau hat die Höhe, oder der Blick in die Tiefe, nicht wirklich etwas ausgemacht. Bei schönsten Wetter war das ein ganz fantastischer Ausflug, den ich nur jedem empfehlen kann.

Wanderstrecke: GarminConnect
9.3 km, Wandern, Zeit: 4:14:49

Bergtour Wasenhorn und Monte Leone

1. Tag: Simplonpass – Monte Leone Hütte – Wasenhorn – Monte Leone Hütte
Sommerzeit ist für mich auch immer wieder Berg Zeit. Zusammen mit Pascal und Jasmin, machte ich mich am Samstag auf den Weg zu unserer geplanten zweitägigen Bergtour auf den Monte Leone. Am ersten Tag wanderten wir vom Simplonpass, 2070 m ü. M, zur Monte Leone Hütte, 2848 m ü. M. Da wir recht früh bei der Hütte angekommen sind, machten wir uns nach einer kurzen Rast auf den Weg um das Wasenhorn, 3246 m ü. M, zu erklimmen. Der Aufstieg war kein grosses Problem, einzig ein paar leichtere Kletterstellen und ein relativ steiles Schneefeld mussten wir überwinden. Oben angekommen präsentierte sich uns eine herrliche Aussicht und dazu ein toller Blick auf das eigentliche Ziel unserer Bergtour, den Monte Leone. Nach dem wir wieder unten bei der Hütte angekommen waren, haben wir unsere Schlafplätze bereit gemacht und das Material verstaut. Kurze Zeit später wurde das Abendessen serviert und danach konnten wir einen fantastischen Sonnenuntergang geniessen.

1. Tag Bergtour : GarminConnect
9.3 km, Bergsteigen, Zeit: 6:06:50

2. Tag: Monte Leone Hütte – Breithornpass – Monte Leone – Simplonpass
Die Nacht war sehr unangenehm, denn ich hatte Schwierigkeiten mit der Höhe. Auf über 2800 m ü. M zu schlafen ist nicht immer einfach, wenn man es nicht gewohnt ist. Etwa um Mitternacht bekam ich starkes Herzklopfen und dazu wurde es mir leicht Übel. Irgendwie konnte ich dann aber doch noch ein wenig schlafen aber um 3:45 Uhr war es bereits wieder Zeit um Aufzustehen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns im Stirnlampenlicht auf den langen Weg zum Monte Leone. Erst mussten wir während 3 Kilometern 400 Höhenmeter absteigen bevor wir auf der Normalroute den langen Aufstieg über den Homattugletscher und den Alpjergletscher in Angriff nehmen konnten. Wir waren zügig unterwegs und bald schon rann mir der Schweiss über die Stirn, obwohl es mit 6° doch noch recht frisch war. Als wir am Fusse des Hübschhorns, auf gut 2600 m ü. M die ersten grossen Schneefelder passierten, entschieden wir uns für die bevorstehenden steilen Passagen die Steigeisen zu montieren. Das Aufsteigen ging damit zügiger und vor allem sicherer vonstatten. Der Homattugletscher ist steil und lang aber dafür ist die Spaltengefahr nicht sehr gross und deshalb haben wir darauf verzichtet uns anzuseilen. Als wir nach 3:24 Stunden den Breithornpass auf 3345 m ü. M erreichten, kamen wir endlich aus dem Schatten in strahlenden Sonnenschein. Der Blick zurück zum Breithorn war fantastisch. Nach einer kurzen Pause machten wir uns bereit um den Alpjergletscher zu überqueren. Da dieser mehr Spalten aufweist, haben wir uns sicherheitshalber angeseilt. Die Überquerung verlief gut und wir kamen weiterhin zügig voran. Am Fuss des Südgrates haben wir das Seil wieder verstaut und kletterten mit Pickel und Steigeisen auf den Südgrat des Monte Leone, danach haben wir die Steigeisen ebenfalls im Rucksack verstaut und kletterten genussvoll dem Gipfel entgegen. Die Kletterei machte grossen Spass aber es war nicht immer ganz einfach. Ausserdem war der Blick in die Tiefe oft schon sehr Eindrucksvoll. Etwa 100 Meter vom Gipfel entfernt, stellte sich uns dann ein sehr steiles Schneefeld in den Weg. Da dieses nicht sehr lang war, beim Ausrutschen hätte man in so einem Fall wenig Zeit sich von der Rücklage umzudrehen damit man mit dem Pickel bremsen kann, und am Ende ca. 800 Meter senkrecht in die Tiefe abfiel, habe ich zu Pascal gesagt, dass für mich die Tour hier zu Ende ist. Jasmin war der gleichen Meinung und auch Pascal fand schlussendlich, dass der Abbruch doch die beste Entscheidung sei, obwohl er nach 6 Stunden Aufstieg doch recht Enttäuscht war, dass wir den Gipfel nicht ganz erreicht haben. Mir machte das weniger aus, wegen den verpassten 100 Metern fühlte ich mich trotzdem auf dem Gipfel angekommen. Wir machten Rast und haben uns verpflegt. Dabei kreuzte uns eine achter Gruppe, der Tourenführer fragte uns ob wir bereits oben waren. Wir erklärten ihm, dass wir das Überqueren des Schneefeldes als zu riskant empfanden und deshalb nicht oben waren. Sie gingen weiter, kamen aber kurze Zeit später wieder zu uns. Sie verzichteten ebenfalls auf die Überquerung, was unsere Entscheidung einerseits bestätigte und andererseits, die Enttäuschung über unseren „Misserfolg“ minderte. Kurze Zeit später machten wir uns auf den Abstieg, dieser war in der Mittagshitze beschwerlich, der Schnee wurde sehr weich, was das Laufen sehr mühsam machte. Nach gut 11 Stunden hatten wir es dann geschafft und wir sassen im Restaurant auf dem Simplonpass und gönnten uns Bier und Kuchen. Einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis.

2. Tag Bergtour : GarminConnect
19 km, Bergsteigen, Zeit: 11:15:30

Erinnerungen

Die herrlichen Tage in England sind schon wieder vorbei, was bleibt, sind wunderbare Erinnerungen. Die Reise war sehr schön, vor allem auch, weil es nie geregnet hat. Trainingsmässig habe ich in dieser Woche bewusst ein wenig zurück gesteckt und lediglich 3 Lauftrainings absolviert.


Zum Start in den Alltag, wollte ich heute gleich wieder so ins Training einsteigen, wie ich vor den Ferien aufgehört habe. Ich musste aber feststellen, dass das nicht so einfach ist. Das heutige Lauftraining war hart und mühsam. Ich muss mich also wieder ran halten, damit ich wieder in Schuss komme.

Laufstrecke: GarminConnect
8.4 km, GA1, 5:53/km, Zeit: 0:49:41, Puls-Ø: 142

Auf den Spuren der Beatles

Liverpool 2018 Liverpool 2018 Zur Zeit verbringe ich mit meiner Frau ein paar Tage in Liverpool. Die Stadt gefällt uns sehr, vor allem die alten, ziegelroten Gebäude des alten Hafens haben es uns angetan. Auch unser Hotel ist ein über 170 Jahre altes, mit Ziegelsteinen erbautes Gebäude. Eine alte Lagerhalle wurde stilvoll in ein exquisites Hotel umgebaut, fantastisch. Joggen kann man in Liverpool ausgezeichnet, heute habe ich einen zügigen 8 Kilometer Lauf durch die Docklands absolviert, es war herrlich. Am Nachmittag haben wir uns dann mit der Story der Beatles beschäftigt, Musik die mir immer gefallen hat und mit der ich natürlich auch aufgewachsen bin. Erinnerungen hochleben lassen, sozusagen.

Laufstrecke: GarminConnect
8 km, GA2, 5:15/km, Zeit: 0:42:10, Puls-Ø: 144

Lichtblick….

Lichtblick …. wieder einmal. Schon mehrmals habe ich in den vergangenen Monaten gedacht, dass es endlich wieder aufwärts geht und ich wieder unbeschwert laufen und trainieren kann aber oft wurde ich eines Besseren belehrt! Doch nun scheint wirklich etwas Licht am Ende des Tunnels zu erscheinen. Nach einer langen Durststrecke, mit vielen kurzen Joggings um die 3 – 5 Kilometer, kann ich nun seit gut 2 Wochen wieder Laufstrecken von 8 – 10 Kilometer absolvieren. Es scheint aufwärts zu gehen aber ich muss immer noch sehr vorsichtig sein. Die Ursache meiner Schmerzen kommt ziemlich sicher vom Rücken her. Die gezielten Kräftigungsübungen scheinen langsam zu wirken und wenn es mit dem Laufen wieder klappt, dann werde ich mein Tagebuch auch wieder öfter füttern.

Laufstrecke: GarminConnect
8.8 km, GA1, 5:42/km, Zeit: 0:50:07, Puls-Ø: 146

Winterwanderung zum Daubensee

Schwarenbach - Daubensee Aus sportlicher Sicht, geht es mir leider immer noch nicht gut. Die Hamstringsverletzung, die mir schon den Dubai Marathon verunmöglicht hat, wird einfach nicht besser. Mit jedem Joggingversuch wird die Heilung verzögert und deshalb habe ich mir schon vor ein paar Tagen vorgenommen, erst wieder Laufsport zu betreiben, wenn sich meine Hamstringsmuskulatur wieder gut anfühlt. Die ganzen Umstände drücken auf die Motivation, selbst Radfahren und Krafttraining für Rumpf und Oberkörper, mag ich zur Zeit nicht machen. Um wieder in etwas bessere Stimmung zu kommen, machte ich heute mit meiner Frau eine Winterwanderung im Berner Oberland. Im nebligen Kandersteg stiegen wir in die Gondelbahn, welche uns nach Sunnbüel auf 1930 m.ü.M brachte. Schönstes aber mit -12° sehr kaltes Winterwetter erwartete uns, was mein Herz höher schlagen liess, nicht zuletzt auch, weil wir praktisch alleine unterwegs waren. Der Winterwanderweg von Sunnbüel nach Schwarenbach und weiter zum Daubensee und Gemmipass, ist ausgezeichnet. Auch ohne Schneeschuhe kann der gut gewartete Weg problemlos begangen werden.

Die Wanderung zum gefrorenen Daubensee verging wie im Flug. Insgesamt sind wir über 12 Kilometer gewandert und haben dabei gut 400 Höhenmeter bewältigt. Die Schönheit der Natur hat uns so begeistert, dass wir bereits weitere solche Wanderungen planen.

Wanderstrecke: GarminConnect
12.1 km, Wandern, Zeit: 3:21:17

Radfahren statt Laufen

Hamstrings Bereits eine Woche ist seit meinem letzten Lauftraining, welches ich unter Schmerzen abbrechen musste, vergangen. Untätig war ich in dieser Zeit jedoch nicht. Ich war täglich aktiv im Gym und habe versucht die fehlenden Lauftrainings mit Radfahren zu kompensieren, was mir mehr schlecht als recht gelang. Beim Radfahren war ich jederzeit absolut schmerzfrei aber den Aufwand, 2 oder gar 3 stündige Lauftrainings mit Radfahren zu kompensieren, wollte ich definitiv nicht auf mich nehmen. Zusätzlich habe ich täglich mehrmals ein Dehnprogramm durchgeführt und damit ist es mir gelungen, die Schmerzen, welche ich im Bizeps Femoris oder auch im Semi Tendinosus vermute, wieder ein wenig zu reduzieren. Gehen kann ich jetzt wieder schmerzfrei, beim Joggen sieht das allerdings noch etwas anders aus, denn da ist die Belastung der Hamstring Muskulatur deutlich höher. Am Samstag machte ich mit meinem Sohn ein ganz langsames und lockeres 5 Kilometer Jogging im Wald. Das Laufen über Stock und Stein bekam mir erst nicht sonderlich gut aber als die Muskulatur aufgewärmt war, ging es schlussendlich gar nicht schlecht. Gestern habe ich 5 Kilometer in gleichem Tempo auf dem Laufband absolviert, was schon deutlich besser klappte. Allerdings kann man auf dem Laufband viel kontrollierter laufen, da jeder Schritt immer gleich ist und man nicht über Wurzeln und andere Unebenheiten laufen muss. Weil es mir in den letzten Tagen stetig ein bisschen besser zu gehen schien, wollte ich heute versuchen, etwas länger auf dem Laufband zu bleiben. Doch es lief heute überhaupt nicht. Vom ersten Meter an ein unrunder Schritt, es war sofort mühsam und dann waren bald schon wieder die Hamstrings zu spüren, was mir den Rest gab. Nach zwei Kilometern stellte ich das Laufband ab und ging ohne Stretching unter die Dusche. Morgen und ev. auch übermorgen, werde ich mir eine Pause gönnen. Die Erholung wird mir gut tun.

Laufstrecke: GarminConnect
2 km, GA1, 6:18/km, Zeit: 0:12:38, Puls-Ø: 129

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Am 17. Mai 2013 lerne ich Haile persönlich kennen! Winterthur HM 2015
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