Hugos Laufblog

Der Kälte ausgewichen

Der Winter ist mit unglaublicher Kraft zurück gekehrt. Nach den zuvor viel zu milden Frühlingstemperaturen, fühlt sich die Kälte so noch etwas schlimmer an. Um drohenden Frostbeulen aus dem Weg zu gehen, absolvierte ich das lockere Lauftraining auf dem Laufband. 9 Kilometer immer am selben Ort aber dafür angenehm warm und ohne eisigen Wind.

Laufstrecke: GarminConnect
9 km, GA1, 6:03/km, Zeit: 0:54:29, Puls-Ø: 139

Ein bisschen Tempo

3 Wochen sind seit meiner Blutspende vergangen. In der Zeit danach, hatte ich oft das Gefühl nicht mehr so fit zu sein wie vor der Spende. Doch jetzt habe ich den Eindruck, dass meine ursprüngliche Leistungsfähigkeit zurückkehrt. Heute hatte ich erstmals wieder Lust auf ein etwas schnelleres Training. Die Beine waren vom gestrigen Krafttraining noch etwas verkrampft aber das legte sich nach etwa 10 Minuten. 6 Kilometer im Entwicklungsbereich waren mein Ziel und das schaffte ich sehr gut. Die Pulswerte bestätigen zudem mein Gefühl, dass ich wieder Leistungsfähiger werde, das motiviert mich sehr.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 10.1 km, Tempo DL, 5:10/km, Zeit: 0:52:23, Puls-Ø: 154
Tempo: 6 km, EB, 4:43/km

22 Kilometer Longrun

Bei leichtem Regen und kühlen 9°, machte ich mich heute um kurz vor 9 Uhr auf den Weg zum Osterlongrun. In diesem Jahr waren die Longruns noch nicht wirklich lang, mehr als die Halbmarathondistanz bin ich noch nicht gelaufen. Heute wollte ich diese Distanz überbieten, wenn auch nur gering aber dafür wählte ich eine Strecke mit einer happigen Steigung aus. Auf einer Distanz von 1.2 Kilometern, musste ich über 90 Höhenmeter überwinden. Es lief von Anfang an erstaunlich gut und das sollte sich auch bis zum Schluss nicht ändern. Das motiviert mich sehr und deshalb möchte ich nun versuchen die Longruns in den nächsten Wochen sukzessive zu verlängern.

Laufstrecke: GarminConnect
22.3 km, Longrun, 5:45/km, Zeit: 2:08:23, Puls-Ø: 146

13 lockere Kilometer

Am gestrigen Karfreitag habe ich, noch vor dem traditionellen Eierfärben, ein gutes und solides Krafttraining im Gym absolviert. Heute folgte wiederum ein lockeres Lauftraining über 13.7 Kilometer. Mit 12° war es dazu eigentlich ganz angenehm aber ich habe mich wieder einmal zu warm angezogen und das machte den Lauf dann doch noch unnötig anstrengend.

Laufstrecke: GarminConnect
13.7 km, GA1, 5:47/km, Zeit: 1:19:35, Puls-Ø: 149

Das Training läuft wieder

Eine 19 Kilometer lange Bike Tour und ein solides Krafttraining habe ich gestern absolviert. Das Wetter ist so schön, dass man einfach jede freie Minute ausnutzen muss. Heute dann eine lockere Laufrunde durch den Berner Tierpark und der Aare entlang zurück. Die Beine fühlten sich wiederum ein bisschen besser an, Schritt für Schritt geht es wieder aufwärts und das weckt Pläne für neue Ziele. Definitiv ist noch nichts aber der GP Bern und der Sempacherseelauf geistern in meinem Kopf herum. Die Wettkämpfe finden an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt, da ich die Wettkämpfe aber eher als Genussläufer absolviere, sollte das kein Problem sein.

Laufstrecke: GarminConnect
8.2 km, GA1, 5:47/km, Zeit: 0:47:36, Puls-Ø: 144

Weiter gehts

Am Sonntag, nach dem harten Bündner Frühlingslauf, habe ich auf ein richtiges Training verzichtet. Lediglich eine harmlose Bike Spazierfahrt, von 18 Kilometern, habe ich zusammen mit meiner Frau gemacht. Das hat den Beinen ganz gut getan und etwas zur Lockerung beigetragen. Gestern stand wieder einmal ein ausgiebiges Krafttraining auf dem Programm und heute, ein ganz lockeres 10 Kilometer Lauftraining. Dabei habe ich nach 5 Kilometern, immer am Anfang des nächsten Kilometers, also wenn meine Garmin piepste, einen 100m Steigerungslauf durchgeführt. Die Beine waren noch etwas verkrampft aber im Allgemeinen lief es recht gut.

Laufstrecke: GarminConnect
10.2 km, GA1, 5:55/km, Zeit: 1:00:26, Puls-Ø: 141

Bündner Frühlingslauf 2017

Bündner Frühlingslauf Auf den heute stattfindenden Bündner Frühlingslauf habe ich mich sehr gefreut. Erstens, weil ich wieder einmal mit meinen Freunden Marianne und Andi unterwegs war und zweitens, weil die Strecke durch schönste Landschaft führt. Der Tag hat früh begonnen, bereits um 5 Uhr musste ich aufstehen und mich auf den Weg machen. Die Zugfahrt von Bern nach Thusis dauerte 3 Stunden aber wir drei hatten uns viel zu erzählen und deshalb kam uns die Reise gar nicht lange vor. Wir plauderten auch über die bevorstehende Laufstrecke und das angenehme Streckenprofil, welches dem Hinterrhein, bis auf eine gröbere Steigung, mehrheitlich abwärts führen soll. Gute gelaunt kamen wir bei der Startnummernausgabe an. Wir hatten genügend Zeit und deshalb setzten wir uns noch ein wenig in die Sonne, es war ein prächtiger Tag. Nach einem kurzen Warmup stellten wir uns in den Startblock. Um 11:05 Uhr wurde der Start zum Halbmarathon freigegeben und das kleine Läuferfeld setzte sich in Bewegung. Ich wollte mich auch heute nicht überlasten und deshalb habe ich darauf geachtet, dass ich die Pulsgrenze von 170 nicht überschreite. Zu Beginn war das überhaupt kein Problem, denn es ging wirklich ständig ganz leicht abwärts. Das Laufen fühlte sich sehr angenehm an und überhaupt nicht anstrengend, nur einige kleinere Anstiege haben den Laufrhythmus gestört. Es war ungewöhnlich Bündner Frühlingslauf warm für diese Jahreszeit, entsprechend schweisstreibend war es und deshalb nutzte ich jede Verpflegungsstelle um genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Nach 12 Kilometern war sie dann da, die grobe Steigung. Über einen Kilometer ging es aufwärts, nicht wirklich steil aber doch kräftezehrend. Mein rechter Oberschenkel begann sich zu verkrampfen und mein Puls kletterte über die 170er Marke. Ich versuchte das Tempo nicht zu halten und konnte den Puls bei ca. 172 stabilisieren. Endlich oben angekommen, befanden wir uns auf dem Polenweg. Eine Strasse, die im zweiten Weltkrieg von internierten Polnischen Soldaten gebaut wurde. Marianne hat in ihrem Blog Bericht viele tolle Bilder zur Laufstrecke veröffentlicht. Die Landschaft war Traumhaft und immer waren Schneebedeckte Berggipfel zu sehen. Mehr und mehr bekam ich Mühe, meine Waden verhärteten sich, das Laufen wurde härter. Die Strecke führte stehtig auf und ab und das über mehrere Kilometer. Das Streckenprofil entpuppte sich als viel härter als erwartet. Jedes Mal wenn ich glaubte den Höhepunkt erreicht zu haben, ging es Bündner Frühlingslauf nach der nächsten Kurve wieder aufwärts, es wollte einfach nicht aufhören, es war zermürbend. Erst nach Kilometer 18 hatte das ein Ende und es ging abwärts und zwar so steil, dass die Bremserei schon wieder schmerzte. Dann war es endlich geschafft, der Zielbogen beim Schloss Reichenau war in Sichtweite. Ein Endspurt lag nicht mehr drin, ich war völlig ausgepumpt. Als ich mein Finisher Shirt in den Händen hielt, kam auch schon Andi im Ziel an und etwas später, waren wir drei wieder vereint und haben mit einem kühlen alkoholfreien Bier angestossen. Es war ein harter Lauf, da waren wir uns einig, doch nach einer Stärkung und einer herrlichen Dusche, waren wir wieder ziemlich gut im Schuss. Mit einem Durchschnittspuls von 168 habe ich wiederum einen nicht zu intensiven Wettkampf absolviert, trotzdem kam mir dieser sehr hart vor.

Laufstrecke: GarminConnect
21.2 km, Wettkampf, 4:57/km, Zeit: 01:45:04, Puls-Ø: 168

Kerzerslauf 2013 Winterthur HM 2015

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