Hugos Laufblog

Langer Regenlauf

Seit dem 10 Kilometer Testwettkampf vom letzten Samstag, habe ich wieder starke Piriformis Schmerzen. Dehnen, Blackroll und Selbstmassage mit einem Igelball haben nur wenig Linderung gebracht. Jetzt habe ich mich beim Physiotherapeuten angemeldet. Leider kann ich erst am Freitag zu ihm und das bedeutet, dass ich bei den anstehenden Trainings auf die Zähne beissen muss. Die heutigen 18 Kilometer gingen recht gut, trotz Schmerzen. Was mich mehr gestört hat war das Wetter. Dauerregen und kalt, einfach ätzend!

Laufstrecke: GarminConnect
18 km, GA1, 5:47/km, Zeit: 1:44:41, Puls-Ø: 143

Jetzt bin ich angemeldet

Dubai 2018 Registration Obwohl die Reise nach Dubai längst gebucht ist, habe mit der Marathon Anmeldung bis jetzt zugewartet. Zu unsicher schien mir eine reibungslose Vorbereitung. Während der langen Trainingszeit kann immer wieder etwas passieren und deswegen zögerte ich die Anmeldung ständig weiter hinaus. Nun sind es noch 5 Wochen bis zum Start und da ich bis jetzt keine Schwierigkeiten hatte, meldete ich mich heute definitiv für die Teilnahme am Dubai Marathon an. Die Vorfreude ist gross, der Respekt davor aber auch! Nach über zwei Jahren ohne Marathon, muss ich mir das Selbstvertrauen dazu erst wieder erarbeiten. Einige Longruns habe ich schon gemacht und die 6. Vorbereitungswoche, in die ich heute mit einem lockeren 10 Kilometer Jogging gestartet bin, wird die Umfangreichste der ganzen Vorbereitung. 80 Kilometer werde ich in dieser absolvieren und das wird meine Zuversicht, wieder einen Marathon schaffen zu können, ganz bestimmt stärken.

Laufstrecke: GarminConnect
10.1 km, GA1, 5:48/km, Zeit: 0:58:37, Puls-Ø: 137

10 km Testwettkampf

Zum Abschluss der fünften Dubai Marathon Vorbereitungswoche, stand heute ein 10 Kilometer Testwettkampf auf dem Plan. Zeitvorgabe, 45 Minuten. Das Wetter war für diesen Lauf perfekt, trocken und mit 5° sehr angenehm. Damit ich die gesamte Strecke auf Asphalt laufen konnte, fuhr ich extra nach Bern an die Aare. Von der Engehalde zum Schönausteg und zurück, sind es genau 13 Kilometer, was für den Testwettkampf sehr gut passte. Nach einem lockeren Warm-up über 3.5 Kilometer, ging ich zum wichtigen Teil des heutigen Trainings über, zum 10 Kilometer Testwettkampf. Ich fühlte mich sehr gut und das Tempo bereitete mir absolut keine Probleme. Mit guten Beinen rannte ich durch das Berner Matte Quartier dem Marzili entgegen. Die Atmung blieb im Normbereich, von Kämpfen keine Spur. Als ich die Aare beim Schönausteg überquerte, wusste ich, dass es nicht mehr schiefgehen kann, denn nun konnte ich nur noch flussabwärts rennen. Auf den letzten 4 Kilometern wurde ich kontinuierlich schneller, den letzten rannte ich sogar in einer guten 4:07er Pace und so kam ich in einer Zeit von 44:31 bei der 10 Kilometer Marke an. Nachdem gelungenen Testwettkampf lief ich noch gute 3 Kilometer aus, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Mit dem Training bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Bei der Analyse ist mir aber aufgefallen, dass, im Vergleich zu früheren solcher Trainings, mein Puls etwas zu hoch war.

Warm-up:
3.5 km, Warmup, 5:41/km, Zeit: 0:20:16, Puls-Ø: 143

Testwettkampf:
10 km, Testwettkampf, 4:26/km, Zeit: 0:44:31, Puls-Ø: 172

Cool down:
3.5 km, Cool down, 6:04/km, Zeit: 0:21:33, Puls-Ø: 151

Regen Footing

Die zwei sportfreien Tage haben mir gut getan, vor allem die Beinmuskulatur ist lockerer geworden. Morgen ist ein 10 Kilometer Testwettkampf vorgesehen und deshalb musste ich heute nur ganz kurz raus in den Regen. Das lockere Footing verlief gut aber da ich die beiden letzten Nächte nicht wirklich gut geschlafen habe, fühlte ich mich grundsätzlich nicht so frisch und fit. Den Testwettkampf möchte ich wenn möglich auch draussen laufen. Das Wetter soll trocken sein und von der Temperatur her könnte es auch passen, denn während 10 Kilometern eisig kalte Luft einzuatmen, wäre für meine Gesundheit nicht gut.

Laufstrecke: GarminConnect
5.1 km, Regeneration, 6:12/km, Zeit: 0:31:53, Puls-Ø: 134

Wieder einmal gut

Nach ein paar harten und fordernden Trainings, ging es heute, beim lockeren Grundlagentraining, endlich wieder einmal gut. Die 12 Kilometer liefen wie aus einem Guss und die eingestreuten Steigerungsläufe, vielen mir ebenso leicht. Doch nun freue ich mich auf zwei sportfreie Tage, bevor es mit der Marathonvorbereitung wieder weitergeht.

Laufstrecke: GarminConnect
12.3 km, GA1, 5:40/km, Zeit: 1:09:54, Puls-Ø: 142

Es geht hart weiter

Die vermeintlich lockere Trainingswoche, entpuppt sich schon beim ersten Training eher als hart. Bisher konnte ich die 1000er Intervalltrainings immer draussen auf der Bahn absolvieren aber heute war das leider nicht möglich. Starker Schneefall hat mein Vorhaben verunmöglicht und so kam es, dass ich heute wieder auf dem Laufband stand, auf dem ich am Samstag so gelitten habe. 1000er Intervalle in einer 4:30er Pace, haben mich in letzter Zeit nicht sehr gefordert aber drinnen auf dem Laufband ist es einfach anstrengender zu laufen als draussen. Heute sollten es 5 x 1000m sein und die waren anstrengender als erwartet. Der Puls ging beinahe durch die Decke aber mit guten Beinen schaffte ich das Training doch recht gut.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 12 km, Intervall, 5:29/km, Zeit: 1:05:52, Puls-Ø: 159
Intervall: 5 x 1000m in 4:30/km

32 Kilometer Longrun

Schon kurz nach dem Aufstehen wusste ich, dass der heutige Longrun hart wird. Meine Beine fühlten sich nicht so locker an wie gestern. 32 Kilometer habe ich mir vorgenommen und die hätte ich gerne draussen absolviert. Das Wetter spielte jedoch auch an diesem Samstag nicht mit. Schneetreiben und Kälte sind nichts für mich und deshalb ging ich wieder ins Gym, damit ich die Kilometer auf dem Laufband abspulen konnte. Bereits der erste war mühsam, das Laufen fühlte sich nicht geschmeidig an und so kämpfte ich mich von Kilometer zu Kilometer in der Hoffnung, dass ich den Flow doch noch finden werde. Nach einer Stunde war es aber nicht besser und ich war froh, als ich nach 16 Kilometern das Laufband verlassen konnte um eine ganz kurze Pinkelpause zu machen. Als ich mit aufgefüllter Wasserflasche zurück kam, war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich weitermachen soll. Mit 16 statt 32 Kilometern wäre ich aber überhaupt nicht zufrieden gewesen und deshalb lief ich weiter. Bis zu Kilometer 21 ging es noch einigermassen gut aber dann wurde es immer härter. Der Puls stieg ebenfalls höher als mir lieb war und die Beine schmerzten bei jedem Schritt. Bei solchen Trainings taucht unweigerlich die Frage auf; Warum mache ich das? Einen Marathon so zu bestreiten wäre ein Alptraum und da ist es auch kein Trost, dass man sich gerade in einer harten Trainingswoche befindet, die schon ziemlich viel Energie gekostet hat. Schritt für Schritt Schmerzen, im Minuten Takt schaute ich auf die Uhr und die Kilometeranzeige, es wollte einfach nicht vorwärts gehen. Doch irgendwie schaffte ich die 32 Kilometer dann doch. Es war ein extrem hartes Training, ich war fix und fertig. Nun freue ich mich auf die nächste Woche, da werden nur 46 statt 75 Kilometer gefordert.

Laufstrecke: GarminConnect
32 km, Longrun, 6:00/km, Zeit: 3:13:11, Puls-Ø: 151

20 km de Lausanne 2016 Sempacherseelauf 2017

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