Hugos Laufblog

Weiter gehts

Am Sonntag, nach dem harten Bündner Frühlingslauf, habe ich auf ein richtiges Training verzichtet. Lediglich eine harmlose Bike Spazierfahrt, von 18 Kilometern, habe ich zusammen mit meiner Frau gemacht. Das hat den Beinen ganz gut getan und etwas zur Lockerung beigetragen. Gestern stand wieder einmal ein ausgiebiges Krafttraining auf dem Programm und heute, ein ganz lockeres 10 Kilometer Lauftraining. Dabei habe ich nach 5 Kilometern, immer am Anfang des nächsten Kilometers, also wenn meine Garmin piepste, einen 100m Steigerungslauf durchgeführt. Die Beine waren noch etwas verkrampft aber im Allgemeinen lief es recht gut.

Laufstrecke: GarminConnect
10.2 km, GA1, 5:55/km, Zeit: 1:00:26, Puls-Ø: 141

Bündner Frühlingslauf 2017

Bündner Frühlingslauf Auf den heute stattfindenden Bündner Frühlingslauf habe ich mich sehr gefreut. Erstens, weil ich wieder einmal mit meinen Freunden Marianne und Andi unterwegs war und zweitens, weil die Strecke durch schönste Landschaft führt. Der Tag hat früh begonnen, bereits um 5 Uhr musste ich aufstehen und mich auf den Weg machen. Die Zugfahrt von Bern nach Thusis dauerte 3 Stunden aber wir drei hatten uns viel zu erzählen und deshalb kam uns die Reise gar nicht lange vor. Wir plauderten auch über die bevorstehende Laufstrecke und das angenehme Streckenprofil, welches dem Hinterrhein, bis auf eine gröbere Steigung, mehrheitlich abwärts führen soll. Gute gelaunt kamen wir bei der Startnummernausgabe an. Wir hatten genügend Zeit und deshalb setzten wir uns noch ein wenig in die Sonne, es war ein prächtiger Tag. Nach einem kurzen Warmup stellten wir uns in den Startblock. Um 11:05 Uhr wurde der Start zum Halbmarathon freigegeben und das kleine Läuferfeld setzte sich in Bewegung. Ich wollte mich auch heute nicht überlasten und deshalb habe ich darauf geachtet, dass ich die Pulsgrenze von 170 nicht überschreite. Zu Beginn war das überhaupt kein Problem, denn es ging wirklich ständig ganz leicht abwärts. Das Laufen fühlte sich sehr angenehm an und überhaupt nicht anstrengend, nur einige kleinere Anstiege haben den Laufrhythmus gestört. Es war ungewöhnlich Bündner Frühlingslauf warm für diese Jahreszeit, entsprechend schweisstreibend war es und deshalb nutzte ich jede Verpflegungsstelle um genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Nach 12 Kilometern war sie dann da, die grobe Steigung. Über einen Kilometer ging es aufwärts, nicht wirklich steil aber doch kräftezehrend. Mein rechter Oberschenkel begann sich zu verkrampfen und mein Puls kletterte über die 170er Marke. Ich versuchte das Tempo nicht zu halten und konnte den Puls bei ca. 172 stabilisieren. Endlich oben angekommen, befanden wir uns auf dem Polenweg. Eine Strasse, die im zweiten Weltkrieg von internierten Polnischen Soldaten gebaut wurde. Marianne hat in ihrem Blog Bericht viele tolle Bilder zur Laufstrecke veröffentlicht. Die Landschaft war Traumhaft und immer waren Schneebedeckte Berggipfel zu sehen. Mehr und mehr bekam ich Mühe, meine Waden verhärteten sich, das Laufen wurde härter. Die Strecke führte stehtig auf und ab und das über mehrere Kilometer. Das Streckenprofil entpuppte sich als viel härter als erwartet. Jedes Mal wenn ich glaubte den Höhepunkt erreicht zu haben, ging es Bündner Frühlingslauf nach der nächsten Kurve wieder aufwärts, es wollte einfach nicht aufhören, es war zermürbend. Erst nach Kilometer 18 hatte das ein Ende und es ging abwärts und zwar so steil, dass die Bremserei schon wieder schmerzte. Dann war es endlich geschafft, der Zielbogen beim Schloss Reichenau war in Sichtweite. Ein Endspurt lag nicht mehr drin, ich war völlig ausgepumpt. Als ich mein Finisher Shirt in den Händen hielt, kam auch schon Andi im Ziel an und etwas später, waren wir drei wieder vereint und haben mit einem kühlen alkoholfreien Bier angestossen. Es war ein harter Lauf, da waren wir uns einig, doch nach einer Stärkung und einer herrlichen Dusche, waren wir wieder ziemlich gut im Schuss. Mit einem Durchschnittspuls von 168 habe ich wiederum einen nicht zu intensiven Wettkampf absolviert, trotzdem kam mir dieser sehr hart vor.

Laufstrecke: GarminConnect
21.2 km, Wettkampf, 4:57/km, Zeit: 01:45:04, Puls-Ø: 168

Letztes Training

Heute absolvierte ich noch ein letztes lockeres Training vor dem Bündner Frühlingslauf, der am kommenden Samstag stattfinden wird. Ich fühlte mich sehr gut und so war die gemütliche Laufrunde natürlich auch ein Genuss. Erfreut habe ich auch festgestellt, dass sich meine Pulswerte wieder verbessert haben und wieder deutlich tiefer sind als noch letzte Woche. Jetzt bleibt nichts mehr zu tun ausser mich gut zu erholen. Für Samstag ist schönstes Wetter angekündigt, ich freue mich riesig!

Laufstrecke: GarminConnect
8.6 km, GA1, 5:40/km, Zeit: 0:48:55, Puls-Ø: 143

Bescheidenes Tempotraining

Nach dem Wochenende mit Wettkampf und Longrun, habe ich die Müdigkeit gestern gespürt und deshalb das Krafttraining am Abend wiederum sehr locker gestaltet. Für heute habe ich mir ein moderates Tempotraining vorgenommen und zwar noch weniger Anspruchsvoll als die vergangenen Tempotrainings. 3 x 1 Kilometer Intervall im Entwicklungsbereich. Das Laufen fühlte sich heute nicht wirklich gut an. Zeitweise hatte ich den Eindruck nicht vom Fleck zu kommen, die Beine schwer wie Blei. Die Intervalle, die ich in einer Durchschnittspace von 4:49/km gelaufen bin, gingen zwar besser aber ich war doch jedes Mal froh, als sie vorbei waren.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 10 km, Intervall, 5:40/km, Zeit: 0:56:55, Puls-Ø: 148
Intervall: 3 x 1000m in 4:49/km

18 Kilometer Longrun

Mein Plan, den Badener Limmat-Lauf als Tempotraining zu nutzen und am nächsten Tag, also heute, einen Longrun zu laufen, ist aufgegangen. Gestern dachte ich noch, dass die Pulsbelastung des Wettkampfes zu hoch war, doch heute fühlte sich alles gut an, die Beine frisch und nicht verkatert. Muskulär war die Belastung also genau so wie ich mir das vorgestellt habe und so machte ich mich heute Morgen gut gelaunt auf den Weg. 18 langsame und ruhige Kilometer, die ich bei angenehmstem Laufwetter absolvieren konnte. Jetzt freue ich mich natürlich schon auf nächsten Samstag, wo der nächste Wettkampf über die Halbmarathondistanz ansteht, der Bündner Frühlingslauf.

Laufstrecke: GarminConnect
18.2 km, Longrun, 5:54/km, Zeit: 1:47:22, Puls-Ø: 145

Badener Limmat-Lauf 2017

Badener Limmat Lauf Als ich um die Mittagszeit in Baden ankam und ich gemütlich zu Fuss zum Startgelände des Badener Limmat-Laufes ging, musste ich einen kleinen Teil der Laufstrecke entlang gehen. Die Wettkämpfe über die kürzeren Distanzen waren schon voll im Gang und als einige Feuerwehrleute in Vollmontur an mir vorbei joggten, dachte ich, dass muss ja ein anstrengender Lauf sein, wenn die schon auf der kurzen Strecke Sauerstoff benötigen :cool:
Im Startgelände bei der Sportanlage Aue angekommen, war ich überrascht über den Trubel und die vielen Leute. Ich glaubte an einem kleinen Laufanlass teilzunehmen aber da habe ich mich getäuscht. Wie die meisten Laufevents, war auch der Badener Limmat-Lauf super organisiert, ich habe alles auf Anhieb gefunden und im Nu stand ich startbereit vor dem Grill mit herrlich duftenden Bratwürsten. Das sollte meine Belohnung nach dem Zieleinlauf sein. Ich fühlte mich gut, die zuckenden Waden, die ich noch zu Beginn der Woche gespürt habe, waren ruhig und das Wetter hätte nicht schöner sein können. Diesen relativ kurzen Wettkampf wollte ich ganz einfach als moderates Tempotraining nutzen. Nicht schneller als eine 5er Pace war das Ziel, entsprechend dieser Vorgabe stellte ich mich in den Startblock. Doch kurz vor dem Startschuss kamen ein paar Helfer und sagten, dass zu viele Leute da seien und sie deswegen die Badener Limmat Lauf Startblöcke vergrössern müssten und so befand ich mich kurzerhand doch im ersten Startblock. Das Läuferfeld rauschte natürlich gleich in zügigem Tempo los, ich befand mich sofort an letzter Stelle. Die erste Runde auf der 400 Meter Bahn, da wollte ich mir keine Blösse geben, beschleunigte und fand so rasch den Anschluss ans Feld. Es war sehr warm, der Puls ging rasch höher als ich das wollte. Den ersten Kilometer rannte ich in 4:38, zu schnell und deshalb versuchte ich langsamer zu machen. Das Laufgefühl war super und die Stimmung blendend. Den zweiten Kilometer verflog in 4:43, immer noch zu schnell. Erst beim dritten habe ich die geplante Pace annähernd getroffen. Danach wurde die Strecke unerwartet anspruchsvoll. Innert Kürze folgten zwei happige Steigungen und obwohl ich da meine Wunschpace nicht schaffte, war der Puls viel höher als mir lieb war. Aus dem leicht anstrengenden Tempotraining, wurde je länger je mehr ein Wettkampf. Bei Kilometer 8 war mir klar, dass ich mich ganz schön am Riemen reissen muss, wenn ich die 5er Durchschnittspace schaffen will. Kilometer 12 passierte ich in einer Zeit von 1:00:05, 1200 Meter lagen noch vor mir, mit einer 5er Pace würde ich mein Ziel nicht erreichen. Ich liess meine Beine laufen und drückte zum Schluss noch einmal richtig auf die Tube. Kilometer 13 rannte ich in 4:32 und mit diesem Endspurt lief ich in 1:04:53 über die Ziellinie. Der Lauf war super, es hat richtig Spass gemacht, allerdings ging ich davon aus, dass die Belastung in etwa bei einem Durchschnittspuls von 163 zu liegen kommt. Nun Badener Limmat Lauf waren es 168, deutlich höher, wobei doch nicht so hoch wie wenn ich wirklich voll gelaufen wäre. Die Frage ist jetzt, ob das warme Wetter zum höheren Puls geführt hat oder ev. doch die Blutspende vom Montag? Vielleicht habe ich mein Leistungsvermögen auch falsch eingeschätzt und meine Form ist noch nicht so weit? Nach der Dusche gönnte ich mir eine leckere Bratwurst und ein paar Becher Sponsor, genoss die warme Frühlingssonne und die entspannte Atmosphäre der Läufergemeinschafft. Es war wieder einmal ein toller und ganz gelungener Laufevent.

Laufstrecke: GarminConnect
13.2 km, Wettkampf, 4:54/km, Zeit: 01:04:53, Puls-Ø: 168

Über 200 Kilometer

Rosengarten Das Wetter ist zur Zeit einfach perfekt zum Laufen und deshalb konnte ich heute nicht anders, als eine lockere Mittagsrunde zu drehen. Bern zeigt sich jetzt im Frühling von seiner schönsten Seite, es ist herrlich die Natur erwachen zu sehen. Bei der Streckenwahl habe ich mich für die gleiche wie gestern entschieden. 8 lockere Kilometer, die mich nicht sonderlich gefordert haben. Ein Blick in meine Garmin Statistik zeigte erfreuliches, so schaffte ich diesen Monat endlich wieder einmal mehr als 200 Laufkilometer. Ganz toll, so darf es weitergehen. Morgen steht der Badener Limmat Lauf auf meinem Programm. Die Strecke ist mit 13.2 Kilometern Länge relativ kurz, passt von daher aber ausgezeichnet in mein Trainingsprogramm, denn an Samstagen laufe ich in der Regel immer etwa 13 – 14 Kilometer.

Laufstrecke: GarminConnect
8.3 km, GA1, 6:02/km, Zeit: 0:50:19, Puls-Ø: 146

Luzern Marathon 2008, 3:06:31 Jungfrau Marathon 2013

Nächstes Ziel

Frankfurt Marathon 2015

Das Wetter in Bern

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Montag, 24. April 2017, 07:25
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