Langdistanz

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27 Kilometer Longrun

Die Zeit vergeht viel zu schnell, vor allem wenn man Ferien hat. Schon wieder sind zwei Wochen vergangen, seit meinem letzten Blog Beitrag. Letzte Woche hätte es aus sportlicher Sicht auch nicht viel zu berichten gegeben, denn wir waren in der Normandie auf den Spuren des D-Day.

Während dieser Zeit bin ich nur gerade zweimal zum Laufen gekommen. Ab jetzt ändert sich das aber wieder. Heute habe ich mich gleich zu einem 27 Kilometer Longrun entschlossen. Morgens, kurz nach 7 Uhr, zeigte das Thermometer gute 16° an. Mir war aber klar, dass das nicht lange so angenehm bleiben würde, denn der Himmel klarte auf und bald war es strahlend schön. Die gewählte Laufstrecke führte mich wieder über Land und vor allem über hügeliges Gelände. Da ich somit ständig der Sonne ausgesetzt war, tropfte schon bald der Schweiss von meiner Stirn. Die Wärme machte den Longrun schlussendlich nicht gerade angenehm, gegen Ende wurde es immer härter und ich war froh, als ich endlich wieder Daheim war.

Laufstrecke: GarminConnect
27.5 km, Longrun, 5:51/km, Zeit: 2:41:03, Puls-Ø: 152

24 Kilometer Longrun

Die fehlenden Blogeinträge der letzten Tage täuschen. Eine aussergewöhnlich gute Trainingswoche liegt hinter mir. Über 60 Laufkilometer, Radfahren, Krafttraining und sogar zwei Wanderungen, die dazu dienten, meine neu erstandenen Bergschuhe einzulaufen, konnte ich hoch motiviert absolvieren. Für den Longrun, den ich heute lief, nahm ich mir zudem eine hügelige Strecke vor. 24 Kilometer mit 340 Höhenmetern. Trotz beanspruchten Beinen fühlte ich mich während dem gesamten Lauf ausgezeichnet. Es war eine Freude, wieder einmal einen so guten langen Lauf absolvieren zu können und das weckt doch wieder die Wettkampfgeister in mir.

Laufstrecke: GarminConnect
24.1 km, Longrun, 5:45/km, Zeit: 2:18:45, Puls-Ø: 153

21 Kilometer Longrun

Mit dem heutigen, ganz tollen Longrun habe ich eine aussergewöhnlich gute Trainingswoche abgeschlossen. Schon lange habe ich nicht mehr so viel Sport getrieben wie in dieser Woche. Ich war täglich laufend unterwegs und habe so wieder einmal mehr als 80 Laufkilometer in einer Woche absolviert. Ausserdem habe ich an 4 Tagen sogar zweimal trainiert. 3 Mal im Gym und einmal noch eine lockere Bike-Tour und das trotz Hitzewelle :cool:

Laufstrecke: GarminConnect
21.3 km, Longrun, 5:27/km, Zeit: 1:55:56, Puls-Ø: 153

18 Kilometer Longrun

Zwei Wochen sind seit dem Sempacherseelauf nun schon vergangen. Untätig war ich in dieser Zeit nicht, ich wollte sogar ohne grosse Pause mit dem Training weiterfahren aber es kam dann doch anders als geplant. Am Montag, nach dem Sempacherseelauf, habe ich mich im Gym am Rücken verletzt und hatte ein paar Tage sehr starke Rückenschmerzen. Trainieren war unmöglich, ich war froh, dass ich es jeweils am Morgen aus dem Bett geschafft habe um zur Arbeit zu gehen. Erst gegen Ende der Woche fühlte ich mich wieder soweit, dass ich mich traute, die Laufschuhe zu schnüren. Es klappte nicht schlecht aber da die Schmerzen wieder etwas stärker wurden, machte ich am nächsten Tag gleich wieder Pause. Seit letztem Sonntag bin ich aber wieder täglich aktiv und heute ging es mir wieder so gut, dass ich mir einen Longrun zutraute. Bei angenehmen 17° Grad und starker Bewölkung, machte ich mich um 9:20 Uhr auf den Weg. Der Lauf der Sense entlang, die heute durch den starken Gewitterregen der letzten Nacht, erdbraun und Hochwasser führend, tosend durch den Sensegraben strömte, machte vom ersten Schritt an Spass. Die Luftfeuchtigkeit war hoch, das Atmen viel mir nicht ganz so leicht und deshalb entschied ich mich, erst einmal meine 10 Kilometer lange Hausrunde zu absolvieren. Sollte es mir danach immer noch gut gehen, dann würde ich die gleiche Runde noch einmal absolvieren, so der Plan. Und es ging mir gut, das Laufen fühlte sich immer besser an und auch die zweite Runde war kein Problem. Die letzten 4 Kilometer nutze ich sogar zu einer Endbeschleunigung, die ich in einer guten 4:54er Pace rannte. Das war ein ganz toller Pfingstlauf :cool:

Laufstrecke: GarminConnect
18 km, Longrun, 5:28/km, Zeit: 1:38:20, Puls-Ø: 150

Sempacherseelauf 2017

Sempacherseelauf 2017 Auf den Sempacherseelauf habe ich mich riesig gefreut. Erstens, weil ich wunderschöne Erinnerungen an diesen Halbmarathon habe, den ich bereits vor 5 Jahren mit einer super Zeit gelaufen bin und zweitens, weil ich wieder einmal mit meinen Freunden Marianne und Andi verabredet war. Die Vorzeichen waren aber deutlich anders als vor 5 Jahren, denn damals war ich mitten in einer Marathonvorbereitung und somit top fit um einen Halbmarathon zu rennen. Heute steht vorerst kein Marathon auf meinem Plan und ausserdem habe ich erst vor einer Woche den GP Bern absolviert, also nicht gerade die optimalsten Bedingungen um einen Halbmarathon zu bestreiten. Da ich mir aber vorgenommen habe, die Wettkämpfe nicht mehr voll zu laufen und eher als Genussläufer unterwegs zu sein, ist meine Wettkampfplanung doch ganz in Ordnung. Um ca. 15 Uhr habe ich mich auf den Weg nach Sursee gemacht. 18° die Sonne drückte durch die Wolken und deshalb hatte ich nur mein Hitze Lauf-Outfit eingepackt. Die Fahrt dauerte eine gute Stunde die ohne Probleme verlief. In Sursee angekommen, präsentierte sich das Wetter leicht anders. Zu meiner Freude war es mit knapp 16° etwas kühler und vor allem war es bedeckt. Beste Voraussetzungen für mich, so liebe ich es einen Wettkampf zu bestreiten. Nachdem ich die Startnummer abgeholt und die Wertsachen abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, den ich mit Marianne und Andi vereinbart hatte. Pünktlich wie immer, haben wir uns gefunden und machten uns sogleich auf, um uns ein wenig warm zu laufen. Sempacherseelauf 2017 Dabei hat es angefangen zu regnen aber nur ganz leicht, ein paar Tropfen die mich nicht beunruhigten. Nach zwei Kilometern waren wir der Meinung, dass das Warmup für den Halbmarathon genügt, meine Beine fühlten sich sehr gut an und ich freute mich sehr auf den Start. Wie schon vor einer Woche, nahm ich mir eine 5er Pace vor und entsprechend stelle ich mich bei der 1:45er Marke in den Startblock. Marianne und Andi taten es mir gleich. Wir wünschten uns viel Glück und Erfolg, dann knallte auch schon der Startschuss und mit ihm, fing es Wolkenbruchartig an zu regnen, grässlich! Vor 5 Jahren konnten wir wenigsten noch trocken starten, erst auf der zweiten Hälfte liefen wir in ein Gewitter mit Hagel und dem vollen Programm. Erst störte mich der Regen nicht so sehr, ich fühlte mich gut und die Beine marschierten ohne Probleme. Den ersten Kilometer lief ich in 4:47/km, schneller als erwartet und obwohl es leicht aufwärts ging, lief ich den zweiten Kilometer mit 4:37 sogar noch schneller. Nun war meine Brille voll mit Wassertropfen und zwar aussen und innen, ich habe nicht mehr viel gesehen und das störte mich, ausserdem waren die Schuhe total durchnässt aber es lief trotz allem sehr gut. Die Pace konnte ich locker bis zur Kilometermarke 10 halten und dann zog ich das Tempo sogar noch ein wenig an. Auf dem Rückweg am anderen Seeufer, lief ich Paces um die 4:30 und die letzten 3 Kilometer, immer noch im Dauerregen, rannte ich in einer soliden 4:17er Pace, sensationell. Mit einer Zeit von 1:35:27 rannte ich über die Ziellinie, ich konnte es kaum glauben. Wassergekühlt scheine ich extrem gut Laufen zu können :-) Es war kalt im Zielgelände und deshalb wartete ich nicht auf Marianne und Andi. Ich verpflegte mich kurz und machte mich dann rasch auf zur Garderobe, wo eine herrlich warme Dusche auf mich wartete. Danach gingen wir gemeinsam in die Pizzeria zur Mühle in Sursee, welche ich sehr empfehlen kann und gönnten uns ein typisch Italienisches Abendessen, plauderten und genossen den wunderschönen Abend, bevor wir uns dann auf den Heimweg machten. Das war wieder ein Tag, wunderbar!

Laufstrecke: GarminConnect
21.1 Km, Wettkampf, 4:31/Km, Zeit: 01:35:27, Puls-Ø: 166

Grand Prix Bern 2017

Grand Prix Bern 2017 In der Woche vor dem diesjährigen GP Bern, war ich mit meiner Frau für ein paar Tage in Edinburgh. Und da ich mich am letzten Wochenende nicht ganz fit gefühlt habe, habe ich während unserer Reise gänzlich auf Sport verzichtet. Auf unseren ausgiebigen Sightseeing Touren haben wir aber so viele Kilometer absolviert, dass ich dabei eine harte und schmerzende linke Wade bekommen habe. Beim lockeren Abendlauf, am vergangen Donnerstag, waren die Schmerzen aber kaum noch zu spüren und so war ich doch ganz zuversichtlich, den GP Bern ohne Probleme absolvieren zu können.
Ich freute mich riesig, als ich heute um kurz nach 15 Uhr in Bern ankam. Das Wetter war zum Laufen perfekt, die Wettkämpfe über die kürzeren Distanzen schon in vollem Gang und die Stimmung, wie immer in Bern, grossartig. Ich lief nur kurz und locker ein, knappe 10 Minuten und trotzdem schwitzte ich schon ziemlich, es war wärmer als mir lieb war. Im Startblock stehend, war ich kurz vor dem Verglühen. Ich war froh, als endlich der Startschuss viel und sich das Lauffeld in Bewegung setzte, denn so gab es mehr Platz und dadurch wurde es ein wenig angenehmer. 1:20 war die Zeit, die ich erreichen wollte. Mit einer 5er Pace sollte es mir möglich sein, den Lauf in vollen Zügen geniessen zu können. Nach den ersten zwei Kilometern, als es nach der Nydeggbrücke erstmals leicht aufwärts ging, machte mir die Wärme wieder zu schaffen und ausserdem habe ich leichtes Seitenstechen bekommen, was mich ein wenig störte. Doch da ich nicht auf das Tempo drückte, konnte ich damit ganz gut umgehen. Es war fantastisch durch die Berner Altstadt zu laufen, die Stimmung, die Zuschauer und der unendlich lange Läuferstrom, machen den GP Bern zu einem wahren Lauffest. Als ich der Aare entlang dem Marzili entgegen lief, hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Der Puls war genau in dem Bereich wie ich ihn haben wollte, angestrengt aber nicht wirklich im Wettkampfbereich. Das Seitenstechen war verschwunden und so konnte ich jeden Meter geniessen und die Stimmung in mich aufsaugen, es war einfach wunderbar. Die leichte Steigung durch den Dählhölzli Wald, konnte mir ebenfalls nichts anhaben, geradezu locker und beschwingt konnte ich da hoch laufen. Beim Thunplatz habe ich erfreut die Anfeuerungsrufe des Berner Stadtpräsidenten entgegengenommen, er war heute der erste Stapi, der am GP teilgenommen hat. Obwohl er schon früher über die gesamte Distanz gelaufen ist, hat er sich heute mit der kurzen Altstadt Runde begnügt. Weiter ging es abwärts der Monbijou Brücke entgegen, das Laufen fühlte sich weiterhin ausgezeichnet an und da war ich mir sicher, dass ich das Tempo bestimmt bis ins Ziel würde halten können. Nur noch über den Bundesplatz, den Münsterplatz und dann abwärts dem Bärengraben entgegen. Bei so vielen lärmenden Zuschauern, geht das Laufen fast wie von selbst. Zum Schluss noch den Aargauerstalden hoch, auch diesen schaffte ich locker und am Ende konnte ich sogar einen ganz guten Endspurt aufs Parkett legen. Glücklich und zufrieden rannte ich mit einer Zeit von 1:17:27 über die Ziellinie. Herrlich. Eines ist sicher, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei!

Laufstrecke: GarminConnect
16.1 km, Wettkampf, 4:49/km, Zeit: 01:17:27, Puls-Ø: 168

28 Kilometer Longrun

28 km Longrun Nur gerade zwei Tage habe ich im April nicht trainiert und das war in der Woche vor dem Bündner Frühlingslauf, welcher vor 3 Wochen stattgefunden hat. Die letzten 3 Wochen nutzte ich zu einem guten Aufbau, dabei habe ich die Umfänge stetig erweitert, was erfreulicherweise sehr gut geklappt hat. Die Longruns konnte ich von 22 auf 25 und heute, mit dem Highlight des Monats, auf 28 Kilometer verlängern. Ja und der 28er von heute war mit zwei happigen Steigungen noch deutlich anspruchsvoller als der 25er vor einer Woche. Somit hat es also geklappt, mit dem erfolgreichsten Trainingsmonat dieses Jahres. Und wenn ich zurückschaue stelle ich fest, dass ich letztmals im September 2015 mehr Laufkilometer absolviert habe als diesen Monat, mit 266 gelaufenen Kilometern. Ganz toll, die Marathon Distanz kommt allmählich wieder in greifbare Nähe, was mich sehr freut. Nächste Woche möchte ich noch etwas drauflegen, bevor ich dann, vor dem GP Bern, eine Regenerationswoche einlegen will.

Laufstrecke: GarminConnect
28.2 km, Longrun, 5:48/km, Zeit: 2:43:38, Puls-Ø: 147

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Am 17. Mai 2013 lerne ich Haile persönlich kennen! Bieler Lauftage 2015
Nächstes Ziel
Frankfurt Marathon 2015
Das Wetter in Bern
Thörishaus, Bern
Mittwoch, 23. August 2017, 06:07
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