Hügellauf

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28 Kilometer Longrun

28 km Longrun Nur gerade zwei Tage habe ich im April nicht trainiert und das war in der Woche vor dem Bündner Frühlingslauf, welcher vor 3 Wochen stattgefunden hat. Die letzten 3 Wochen nutzte ich zu einem guten Aufbau, dabei habe ich die Umfänge stetig erweitert, was erfreulicherweise sehr gut geklappt hat. Die Longruns konnte ich von 22 auf 25 und heute, mit dem Highlight des Monats, auf 28 Kilometer verlängern. Ja und der 28er von heute war mit zwei happigen Steigungen noch deutlich anspruchsvoller als der 25er vor einer Woche. Somit hat es also geklappt, mit dem erfolgreichsten Trainingsmonat dieses Jahres. Und wenn ich zurückschaue stelle ich fest, dass ich letztmals im September 2015 mehr Laufkilometer absolviert habe als diesen Monat, mit 266 gelaufenen Kilometern. Ganz toll, die Marathon Distanz kommt allmählich wieder in greifbare Nähe, was mich sehr freut. Nächste Woche möchte ich noch etwas drauflegen, bevor ich dann, vor dem GP Bern, eine Regenerationswoche einlegen will.

Laufstrecke: GarminConnect
28.2 km, Longrun, 5:48/km, Zeit: 2:43:38, Puls-Ø: 147

GP Bern Training

Ein besonderes Training stand heute auf dem Programm. Ein Arbeitskollege hat in der Firma zu einem GP Training, auf der Wettkampfstrecke, eingeladen. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen und das obwohl das Wetter mit Dauerregen eher schlecht war. 18 Hartgesottene standen um 17:30 Uhr vor dem Gebäude, bereit, die 10 Meilen unter die Füsse zu nehmen. Da nicht alle Läufer und Läuferinnen im selben Tempo laufen wollten, starteten wir in zwei Gruppen. Ich startete mit der Gruppe für eine Zeit von etwa 1:30 die andere Gruppe peilte eine Zeit von 1:40 an. Auch dieses Training gelang mir ausgezeichnet und ich fühlte mich immer sehr gut dabei. Es wurde viel geplaudert, die Zeit verging wie im Flug. Nach einer warmen Dusche gingen wir ins Restaurant Ticino und füllten unsere Speicher mit Pizza und Pasta wieder auf. Das war ein ganz gelungener Trainingsabend.

Laufstrecke: GarminConnect
16.4 km, GA2, 5:19/km, Zeit: 1:27:25, Puls-Ø: 152

25 Kilometer Longrun

Bei kühlen 8° und kaltem Nordwind, machte ich mich heute früh um 7:20 Uhr auf den Weg zum geplanten Longrun. 25 Kilometer sollten es werden, so weit bin ich seit dem Frankfurt Marathon 2015 nicht mehr gelaufen, entsprechend gross war der Respekt davor. Und damit es noch ein bisschen spannender wird, habe ich mich, wie schon beim letzten Longrun, für eine hügelige Strecke entschieden. Die 14 Kilometer von gestern spürte ich heute nicht mehr, es lief ausgezeichnet. Auch die grosse Steigung, die nach 5.8 Kilometern bevor stand, schaffte ich ohne weitere Probleme. Das Laufen machte mir heute einfach nur Spass, unglaublich rund ist es gelaufen, keinerlei Probleme. Mein Höhenflug geht also weiter und diesen Flow will ich jetzt ausnützen und mein Training in den nächsten zwei Wochen weiter steigern. Vielleicht schaffe ich es ja doch wieder, mich in Marathon Form zu bringen.

Laufstrecke: GarminConnect
25.3 km, Longrun, 5:49/km, Zeit: 2:27:32, Puls-Ø: 144

22 Kilometer Longrun

Bei leichtem Regen und kühlen 9°, machte ich mich heute um kurz vor 9 Uhr auf den Weg zum Osterlongrun. In diesem Jahr waren die Longruns noch nicht wirklich lang, mehr als die Halbmarathondistanz bin ich noch nicht gelaufen. Heute wollte ich diese Distanz überbieten, wenn auch nur gering aber dafür wählte ich eine Strecke mit einer happigen Steigung aus. Auf einer Distanz von 1.2 Kilometern, musste ich über 90 Höhenmeter überwinden. Es lief von Anfang an erstaunlich gut und das sollte sich auch bis zum Schluss nicht ändern. Das motiviert mich sehr und deshalb möchte ich nun versuchen die Longruns in den nächsten Wochen sukzessive zu verlängern.

Laufstrecke: GarminConnect
22.3 km, Longrun, 5:45/km, Zeit: 2:08:23, Puls-Ø: 146

Bündner Frühlingslauf 2017

Bündner Frühlingslauf Auf den heute stattfindenden Bündner Frühlingslauf habe ich mich sehr gefreut. Erstens, weil ich wieder einmal mit meinen Freunden Marianne und Andi unterwegs war und zweitens, weil die Strecke durch schönste Landschaft führt. Der Tag hat früh begonnen, bereits um 5 Uhr musste ich aufstehen und mich auf den Weg machen. Die Zugfahrt von Bern nach Thusis dauerte 3 Stunden aber wir drei hatten uns viel zu erzählen und deshalb kam uns die Reise gar nicht lange vor. Wir plauderten auch über die bevorstehende Laufstrecke und das angenehme Streckenprofil, welches dem Hinterrhein, bis auf eine gröbere Steigung, mehrheitlich abwärts führen soll. Gute gelaunt kamen wir bei der Startnummernausgabe an. Wir hatten genügend Zeit und deshalb setzten wir uns noch ein wenig in die Sonne, es war ein prächtiger Tag. Nach einem kurzen Warmup stellten wir uns in den Startblock. Um 11:05 Uhr wurde der Start zum Halbmarathon freigegeben und das kleine Läuferfeld setzte sich in Bewegung. Ich wollte mich auch heute nicht überlasten und deshalb habe ich darauf geachtet, dass ich die Pulsgrenze von 170 nicht überschreite. Zu Beginn war das überhaupt kein Problem, denn es ging wirklich ständig ganz leicht abwärts. Das Laufen fühlte sich sehr angenehm an und überhaupt nicht anstrengend, nur einige kleinere Anstiege haben den Laufrhythmus gestört. Es war ungewöhnlich Bündner Frühlingslauf warm für diese Jahreszeit, entsprechend schweisstreibend war es und deshalb nutzte ich jede Verpflegungsstelle um genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Nach 12 Kilometern war sie dann da, die grobe Steigung. Über einen Kilometer ging es aufwärts, nicht wirklich steil aber doch kräftezehrend. Mein rechter Oberschenkel begann sich zu verkrampfen und mein Puls kletterte über die 170er Marke. Ich versuchte das Tempo nicht zu halten und konnte den Puls bei ca. 172 stabilisieren. Endlich oben angekommen, befanden wir uns auf dem Polenweg. Eine Strasse, die im zweiten Weltkrieg von internierten Polnischen Soldaten gebaut wurde. Marianne hat in ihrem Blog Bericht viele tolle Bilder zur Laufstrecke veröffentlicht. Die Landschaft war Traumhaft und immer waren Schneebedeckte Berggipfel zu sehen. Mehr und mehr bekam ich Mühe, meine Waden verhärteten sich, das Laufen wurde härter. Die Strecke führte stehtig auf und ab und das über mehrere Kilometer. Das Streckenprofil entpuppte sich als viel härter als erwartet. Jedes Mal wenn ich glaubte den Höhepunkt erreicht zu haben, ging es Bündner Frühlingslauf nach der nächsten Kurve wieder aufwärts, es wollte einfach nicht aufhören, es war zermürbend. Erst nach Kilometer 18 hatte das ein Ende und es ging abwärts und zwar so steil, dass die Bremserei schon wieder schmerzte. Dann war es endlich geschafft, der Zielbogen beim Schloss Reichenau war in Sichtweite. Ein Endspurt lag nicht mehr drin, ich war völlig ausgepumpt. Als ich mein Finisher Shirt in den Händen hielt, kam auch schon Andi im Ziel an und etwas später, waren wir drei wieder vereint und haben mit einem kühlen alkoholfreien Bier angestossen. Es war ein harter Lauf, da waren wir uns einig, doch nach einer Stärkung und einer herrlichen Dusche, waren wir wieder ziemlich gut im Schuss. Mit einem Durchschnittspuls von 168 habe ich wiederum einen nicht zu intensiven Wettkampf absolviert, trotzdem kam mir dieser sehr hart vor.

Laufstrecke: GarminConnect
21.2 km, Wettkampf, 4:57/km, Zeit: 01:45:04, Puls-Ø: 168

20 Kilometer Longrun

Nach dem Kerzerslauf gönnte ich mir lediglich einen Ruhetag. Da ich diesen nicht ganz im Grenzbereich gelaufen bin, konnte ich das Training rasch wieder aufnehmen. Trotz Ferien, schaffte ich es täglich aktiv zu sein und die Laufumfänge zu steigern. Dabei habe ich aber nur im Grundlagenbereich trainiert und ganz auf Tempo verzichtet. Heute schaffte ich schon wieder 20 Kilometer. Es lief mir dabei so gut, dass ich nach 4 Kilometern spontan entschieden habe die Strecke zu ändern und einen Hügellauf daraus zu machen. Zuhause angekommen war ich extrem zufrieden, denn die 20 Kilometer haben mich kaum gefordert, es war einfach grossartig. In der kommenden Woche will ich so weiter machen. Den Badener Limmat-Lauf, der am nächsten Samstag stattfindet, möchte ich als moderates Tempotraining nutzen und deshalb werde ich kein Tapering durchführen, sondern nach meinem Gefühl weiter trainieren. Auf der Suche nach weiteren Genussläufen bin ich auf den Bündner Frühlingslauf gestossen. Ein Halbmarathon, der in wunderschöner Gegend von Thusis nach Reichenau führt. Ich freue mich schon darauf mit meinen Freunden zusammen diesen schönen Lauf in Angriff zu nehmen.

Laufstrecke: GarminConnect
20.1 km, Longrun, 5:54/km, Zeit: 1:58:37, Puls-Ø: 144

20 km de Lausanne 2016

20 km de Lausanne Die Vorfreude auf diesen Lauf war schon seit einigen Tagen getrübt. Ursprünglich war geplant, diesen zusammen mit meinem Sohn zu absolvieren, als Vorbereitung auf unseren ersten gemeinsamen Halbmarathon, den wir auf Elba bestreiten werden. Mein Sohn verpasste die Anmeldefrist, Nachmeldungen waren nicht möglich, auch E-Mails an den Zeitnehmer von Datasport und an den Veranstalter brachten nichts. Meine Enttäuschung war riesig! Zu allem Ungemach sagten die Wetterfrösche für diesen Tag auch noch Winterwetter an, kalte 2° – 5°! Bei solchem Wetter laufe ich ja bekanntlich lieber drinnen auf dem Laufband als draussen in der Kälte und so haderte ich noch am Abend vor dem Lauf mit meinem Schicksal und ärgerte mich. Nach einer guten Nacht stand ich dann um 6:30 Uhr auf. Pascal, mein Sohn, war auch schon auf den Beinen. Er begleitete mich zum Anlass und übernahm die Funktion des Chauffeurs und Supporters. Während der gemütlichen Fahrt, bei der es auf der Höhe von Châtel St. Denis leicht zu schneien begann, nahm mein Ärger wieder leicht zu, denn wenn es zu kalt ist muss ich mehr Kleider anziehen und mein neues Ziel, einen Formtest durchzuführen, konnte ich so auch gleich vergessen. Doch als wir auf dem Parkplatz der Universität von Lausanne ankamen, war vom Schnee nichts mehr zu sehen. 6.5° und heiter, die Sonne drückte schon hervor und so konnte ich wie gewünscht in kurzen Tights und T-Shirt starten. Doch erst musste ich noch warten, denn bei der Anmeldung hatte ich eine Zielzeit von 1:45 angegeben, da ich davon ausgegangen war, dass ich mit Pascal höchstens eine 1:40er Zeit erreichen würde und da macht es keinen Sinn weiter vorne zu starten und den anderen Läufern im Weg zu stehen. Natürlich hoffte ich, dass ich beim Start genügend Platz haben würde, um gleich mein geplantes Tempo zu laufen. Es klappte ganz gut, denn ich konnte mich in die erste Reihe stellen und von 20 km de Lausanne daher konnte ich sofort zügig dem Feld davon rennen. Nach gut anderthalb Kilometern schloss ich dann schon auf die letzten des vorderen Startblockes auf, die Strassen waren aber zum Überholen breit genug. Die ersten drei Kilometer lief ich schneller als erwartet, 4:19, 4:27 und 4:24. Dann stand die erste ruppige Steigung des doch sehr anspruchsvollen Laufes bevor. Auf dem vierten Kilometer verlor ich ein paar Sekunden, es reichte nur noch für eine 5:04er Zeit, aber ich fühlte mich beim Anstieg gut, was mir für die restlichen Steigungen Mut machte. Die Strecke wurde wieder flacher, ich erholte mich rasch und konnte das Tempo gleich wieder erhöhen, mit einer Zeit von 4:22 lief ich wieder eine gute Zeit und es sollte noch besser werden. Die Kilometerzeiten blieben allesamt schnell und das obwohl es zum Teil richtig steil hoch ging. Bei Kilometer 10 ersehnte ich mir dann aber doch langsam den Gipfel der Strecke zu erreichen, aber es 20 km de Lausanne 2016 sollte nicht sein, immer und immer wieder ging es weiter die Stadt hoch. Erst als ich die Kathedrale von Lausanne erblickte wusste ich, dass der Anstieg bald ein Ende haben musste. Doch vor der Kathedrale führt die Strecke erst ein kleines Stück abwärts, dann um eine Ecke und wieder hoch. Beim Umrunden der imposanten Kathedrale freute ich mich erst, denn dies war der endgültige Wendepunkt der Strecke und von da an sollte es mehrheitlich abwärts gehen. Bei der Kurve hinter der Kirche war mir an diesem himmlischen Ort doch beinahe ein Fluch über die Lippen gekommen, denn nichts war’s mit flach um die Kirche rennen, nein, der flache Weg war gesperrt und die Läufer wurden durch eine Abzweigung weiter in die Höhe geschickt. Danach war es aber geschafft und ich konnte meine Beine wieder richtig rennen lassen. Pace Zeiten von 4:08, 4:09, 3:46 und 3:49 folgten. Es lief fantastisch und das obwohl der Winter einkehrte, denn die Sonne war schon seit geraumer Zeit verschwunden und es wurde rasch kühler, bis sogar Schneefall einsetzte. Von der Kälte spürte ich aber nichts, im Gegenteil, es schien, dass sie mir noch Flügel 20 km de Lausanne verleihen würde. Die letzten 3 Kilometer mussten noch am Seeufer gelaufen werden und da wusste ich bereits, dass ich mich schon sehr blöd anstellen müsste, um nicht unter 1:30 ins Ziel zu laufen. Das Tempo konnte ich weiterhin hoch halten. Ich war eigentlich schon während dem ganzen Rennen in einem einzigen Flow. Keine Anzeichen von Schwäche, keine Krämpfe, keine Schmerzen, einfach nur 20 Kilometer Gänsehaut, ein Wahnsinn und so rannte ich in einer Zeit von 1:26:05 über die Ziellinie und war der glücklichste Mensch in Laufschuhen.
In meiner Kategorie erreichte ich von 329 Finishern den guten 29. Rang und over all erreichte ich, von 3562 Männern, Rang 524, ganz gut! Mein Tag war aber noch nicht zu Ende. Sofort machte ich mich mit Pascal auf den Heimweg. In 20 km de Lausanne der Autobahnraststätte Gruyère machten wir Halt und gönnten uns ein tolles Mittagessen, eine Rösti mit Schinken und Raclette Käse überbacken, gekrönt mit einem Spiegelei. Draussen schneite es wie im grössten Winter. Es passte einfach alles. Zuhause angekommen war das Wetter wieder besser, die Sonne kroch hervor und es wurde wärmer. Darüber war ich ganz froh, denn ich musste auf dem Bike noch Pascal bei seinem 20 Kilometer Lauftraining begleiten. Auch er schaffte meine Vorgabe, die ich ihm gemacht hatte, problemlos. Alles in allem war es zu meiner völligen Überraschung doch noch ein superschöner und erfolgreicher Tag. Formtest gelungen und extrem zufrieden!

Laufstrecke: GarminConnect
20 km, Wettkampf, 4:18/km, Zeit: 01:26:05, Puls-Ø: 175

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Kerzerslauf 2013 Jungfrau Marathon 2013
Nächstes Ziel
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Frankfurt Marathon 2015
Das Wetter in Bern
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Donnerstag, 25. Mai 2017, 18:06
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