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Winterwanderung zum Daubensee

Schwarenbach - Daubensee Aus sportlicher Sicht, geht es mir leider immer noch nicht gut. Die Hamstringsverletzung, die mir schon den Dubai Marathon verunmöglicht hat, wird einfach nicht besser. Mit jedem Joggingversuch wird die Heilung verzögert und deshalb habe ich mir schon vor ein paar Tagen vorgenommen, erst wieder Laufsport zu betreiben, wenn sich meine Hamstringsmuskulatur wieder gut anfühlt. Die ganzen Umstände drücken auf die Motivation, selbst Radfahren und Krafttraining für Rumpf und Oberkörper, mag ich zur Zeit nicht machen. Um wieder in etwas bessere Stimmung zu kommen, machte ich heute mit meiner Frau eine Winterwanderung im Berner Oberland. Im nebligen Kandersteg stiegen wir in die Gondelbahn, welche uns nach Sunnbüel auf 1930 m.ü.M brachte. Schönstes aber mit -12° sehr kaltes Winterwetter erwartete uns, was mein Herz höher schlagen liess, nicht zuletzt auch, weil wir praktisch alleine unterwegs waren. Der Winterwanderweg von Sunnbüel nach Schwarenbach und weiter zum Daubensee und Gemmipass, ist ausgezeichnet. Auch ohne Schneeschuhe kann der gut gewartete Weg problemlos begangen werden.

Die Wanderung zum gefrorenen Daubensee verging wie im Flug. Insgesamt sind wir über 12 Kilometer gewandert und haben dabei gut 400 Höhenmeter bewältigt. Die Schönheit der Natur hat uns so begeistert, dass wir bereits weitere solche Wanderungen planen.

Wanderstrecke: GarminConnect
12.1 km, Wandern, Zeit: 3:21:17

Radfahren statt Laufen

Hamstrings Bereits eine Woche ist seit meinem letzten Lauftraining, welches ich unter Schmerzen abbrechen musste, vergangen. Untätig war ich in dieser Zeit jedoch nicht. Ich war täglich aktiv im Gym und habe versucht die fehlenden Lauftrainings mit Radfahren zu kompensieren, was mir mehr schlecht als recht gelang. Beim Radfahren war ich jederzeit absolut schmerzfrei aber den Aufwand, 2 oder gar 3 stündige Lauftrainings mit Radfahren zu kompensieren, wollte ich definitiv nicht auf mich nehmen. Zusätzlich habe ich täglich mehrmals ein Dehnprogramm durchgeführt und damit ist es mir gelungen, die Schmerzen, welche ich im Bizeps Femoris oder auch im Semi Tendinosus vermute, wieder ein wenig zu reduzieren. Gehen kann ich jetzt wieder schmerzfrei, beim Joggen sieht das allerdings noch etwas anders aus, denn da ist die Belastung der Hamstring Muskulatur deutlich höher. Am Samstag machte ich mit meinem Sohn ein ganz langsames und lockeres 5 Kilometer Jogging im Wald. Das Laufen über Stock und Stein bekam mir erst nicht sonderlich gut aber als die Muskulatur aufgewärmt war, ging es schlussendlich gar nicht schlecht. Gestern habe ich 5 Kilometer in gleichem Tempo auf dem Laufband absolviert, was schon deutlich besser klappte. Allerdings kann man auf dem Laufband viel kontrollierter laufen, da jeder Schritt immer gleich ist und man nicht über Wurzeln und andere Unebenheiten laufen muss. Weil es mir in den letzten Tagen stetig ein bisschen besser zu gehen schien, wollte ich heute versuchen, etwas länger auf dem Laufband zu bleiben. Doch es lief heute überhaupt nicht. Vom ersten Meter an ein unrunder Schritt, es war sofort mühsam und dann waren bald schon wieder die Hamstrings zu spüren, was mir den Rest gab. Nach zwei Kilometern stellte ich das Laufband ab und ging ohne Stretching unter die Dusche. Morgen und ev. auch übermorgen, werde ich mir eine Pause gönnen. Die Erholung wird mir gut tun.

Laufstrecke: GarminConnect
2 km, GA1, 6:18/km, Zeit: 0:12:38, Puls-Ø: 129

Jetzt bin ich angemeldet

Dubai 2018 Registration Obwohl die Reise nach Dubai längst gebucht ist, habe mit der Marathon Anmeldung bis jetzt zugewartet. Zu unsicher schien mir eine reibungslose Vorbereitung. Während der langen Trainingszeit kann immer wieder etwas passieren und deswegen zögerte ich die Anmeldung ständig weiter hinaus. Nun sind es noch 5 Wochen bis zum Start und da ich bis jetzt keine Schwierigkeiten hatte, meldete ich mich heute definitiv für die Teilnahme am Dubai Marathon an. Die Vorfreude ist gross, der Respekt davor aber auch! Nach über zwei Jahren ohne Marathon, muss ich mir das Selbstvertrauen dazu erst wieder erarbeiten. Einige Longruns habe ich schon gemacht und die 6. Vorbereitungswoche, in die ich heute mit einem lockeren 10 Kilometer Jogging gestartet bin, wird die Umfangreichste der ganzen Vorbereitung. 80 Kilometer werde ich in dieser absolvieren und das wird meine Zuversicht, wieder einen Marathon schaffen zu können, ganz bestimmt stärken.

Laufstrecke: GarminConnect
10.1 km, GA1, 5:48/km, Zeit: 0:58:37, Puls-Ø: 137

30 Kilometer Longrun

ASICS Dynamis 8 Mit dem kürzlich gekauften Brooks Levitate bin ich nicht ganz zufrieden, deshalb habe ich mir gestern gleich noch zwei neue Laufschuhe besorgt. Einen ASICS Pursue und einen ASICS Dynamis. Der Pursue wurde mir als Marathonschuh empfohlen, er ist stabil, stützt leicht und ist mit 284g auch nicht schwer. Der Dynamis ist ebenfalls ein neutraler Schuh, hat statt einer GEL Einlage eine FlyteFoam Sohle und ist mit 264g schon fast ein Leichtgewicht. Ausserdem ist der Dynamis mit dem BOA Schnürsystem ausgestattet und das gefällt mir ausserordentlich gut. Die Schuhe sitzen damit quasi im Handumdrehen. Nun bin ich mit genügend Material versorgt und kann mich wieder dem Training widmen und das ist mir in dieser Woche nicht so leicht gefallen wie in den ersten beiden Vorbereitungswochen. Leicht erkältet und nie ein richtig gutes Wohlbefinden, sorgte für härtere Laufeinheiten. Heute stand ein 30 Kilometer Longrun auf meinem Plan und wie schon an den letzten beiden Wochenenden, wurde das Wetter auch auf dieses Wochenende hin schlechter. Es hat über Nacht viel Schnee gegeben und so musste ich doch wieder ins Gym um die 30 Kilometer auf dem Laufband zu absolvieren. Wenigstens konnte ich so die neuen Schuhe gleich ausprobieren. Die ersten 15 Kilometer lief ich mit dem Pursue und der fühlte sich dabei richtig gut an. Am liebsten hätte ich ihn für den Rest des Trainings gleich anbehalten. Doch ich machte eine kurze Pinkelpause, füllte die Wasserflasche auf und zog mir den Dynamis an. Dann ging es wieder weiter. Der Dynamis fühlte sich im ersten Augenblick härter an als der Pursue. Er ist auch ein wenig minimalistischer gebaut aber nach wenigen Minuten wurde der Schuh weicher und auch ganz angenehm zu laufen. Meine Beine fühlten sich schon vom ersten Schritt leicht verkrampft an, von Lauffreude keine Spur. Nach 20 Kilometern war es nicht wirklich besser aber schlechter auch nicht. Nach genau 3 Stunden war es geschafft, 30 Kilometer, Vorgabe erfüllt!

Laufstrecke: GarminConnect
30 km, Longrun, 6:00/km, Zeit: 3:00:01, Puls-Ø: 147

28 Kilometer Longrun

Brooks Levitate Mein Wunsch, schneefreie Laufwege für den heutigen Longrun, wurde nicht erfüllt. Da es ausserdem mit Nordwind am Morgen noch recht kalt war, ging ich wiederwillig ins Gym, um den Longrun auf dem Laufband abzuspulen. 10 oder auch 20 Kilometer sind nicht so ein Problem aber beinahe 3 Stunden treten an Ort, sind schon sehr hart und Spass macht es nach 20 Kilometern auch nicht mehr wirklich. Dafür hatte ich mit 20° schön warm und ausserdem konnte ich gleich meine gestern neu erstandenen Laufschuhe benutzen, einen Brooks Levitate. Ich wollte mir ja eigentlich den neuen adidas energy boost kaufen aber es kam wieder einmal anders. Am vorletzten Freitag war Black Friday und auch ich konnte den Vergünstigungen nicht widerstehen und ging zum Sportdiscounter. Leider war der Schuh meiner Begierde in meiner Grösse schon ausverkauft, damit ich aber trotzdem vom günstigeren Preis profitieren konnte, bestellte ich ihn kurzerhand online und zwar in der gleichen Grösse wie das Vormodell, mit dem ich äusserst zufrieden bin. Zwei Tage später ist der Schuh eingetroffen und passte natürlich nicht, wie so oft bei adidas! Der Schuh war zu gross. Bei adidas muss man jeden Schuh anprobieren, die Grössenangaben sind da eher ein Richtwert, man kann sich nie darauf verlassen. Den Schuh habe ich natürlich postwendend zurück geschickt und habe es mir verkniffen, den Schuh etwas kleiner noch einmal zu bestellen. Stattdessen ging ich gestern ins Fachgeschäft und probierte ausgiebig die verschiedensten Laufschuhe und blieb dann eben beim Brooks Levitate hängen. Ein neutraler, sehr weicher und kaum gestützter Laufschuh. Er fühlt sich fast an wie ein Hausschuh aber als ich ihn Zuhause auf die Waage stellte, musste ich feststellen, dass dieser mit 314g doch recht schwer ist. Das mag ich nicht besonders und ich ärgerte mich, dass mir das im Geschäft, beim lockeren hin und her joggen, nicht aufgefallen war. Nun, es ist wie es ist, auch mit diesem Schuh werde ich 1000 Kilometer schaffen. Die ersten 28 beim heutigen Longrun. Natürlich ist es nicht gerade intelligent einen neuen Schuh gleich für einen Longrun zu benutzen aber ich habe zur Sicherheit noch den adidas ultra boost mit ins Gym genommen, so hätte ich bei Problemen ganz einfach den Schuh wechseln können. Es ist dann aber alles gut gegangen und somit habe ich die zweite Marathonvorbereitungswoche auch erfolgreich abgeschlossen. Jetzt hoffe ich auf milderes Winterwetter, denn weitere 8 Wochen kann ich nicht auf dem Laufband trainieren, das ist unvorstellbar.

Laufstrecke: GarminConnect
28 km, Longrun, 6:00/km, Zeit: 2:48:12, Puls-Ø: 149

Doch kein Longrun

Regen Heute bin ich überhaupt nicht gut aus dem Schlaf erwacht. Für Sport war ich ganz und gar nicht motiviert und deshalb habe ich auf den geplanten Longrun verzichtet. Da das Wetter am Nachmittag schlechter wurde und Regen eingesetzt hat, ging ich später ins Gym und spulte lockere 10 Kilometer auf dem Laufband ab. Das Laufen viel mir nicht so leicht, es war eher eine mühsame Sache und ich war froh, als ich das Laufband abstellen konnte.

Laufstrecke: GarminConnect
10 km, GA1, 6:04/km, Zeit: 1:00:37, Puls-Ø: 142

28 Kilometer Longrun

Verpflegungsstelle Die Meteorologen kündigten für morgen Sonntag eine Kaltfront an. Viel Regen und kühle Temperaturen werden erwartet. Grund genug für mich, den Longrun auf heute vor zu verschieben, denn heute war es mit 10 – 13° richtig angenehm. Nach einer unruhigen Nacht, bei der ich nur wenig Schlaf bekommen habe, fühlten sich meine Beine aber wieder einmal nicht so frisch an, wie ich das für einen Longrun gerne gehabt hätte. Deshalb habe ich mir vorgenommen, den Longrun etwas langsamer als die bisherigen zu laufen. 28 Kilometer in einer Pace von 5:45/km und auch keine Endbeschleunigung, war der Plan. Doch schon kurz nach dem Loslaufen, war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich 28 Kilometer laufen soll. Die Beine fühlten sich angespannt an aber dafür war der Puls tief, was mich wiederum zuversichtlich stimmte. Ich kam gut voran und nach 20 Kilometern, fühlten sich meine Beine immer noch so an wie zu Beginn. Deshalb entschloss ich mich, die verkürzte zweite Runde in Angriff zu nehmen und die 28 Kilometer voll zu machen.

Laufstrecke: GarminConnect
28 km, Longrun, 5:44/km, Zeit: 2:40:37, Puls-Ø: 146

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Luzern Marathon 2008, 3:06:31 Sempacherseelauf 2017
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