Hugo

Vom Lötschental ins Gasterental

Petersgrat - Mutthornhuette Immer öfter zieht es mich zum Wandern in die Berge. Ein Grund dafür ist sicher mein Sohn, welcher sich das Bergsteigen zum Hobby gemacht hat. Er hat auch diese Tour, welche vom Walliser Lötschental über die Kantonsgrenze ins Berner Gasterental führt, geplant und organisiert. Bei schönstem Wetter fuhren wir zu dritt mit dem Auto nach Kandersteg. Mit dem Zug ging es weiter durch den Lötschbergtunnel bis nach Goppenstein, von wo wir mit dem Postauto nach Fafleralp im Lötschental fuhren und kurz nach 7:30 Uhr ankamen. Von hier aus ging es nur noch zu Fuss weiter. Unser Weg führte uns erst durch das wunderschöne und wildromantische Uisterstal dem Uisters Talbach entlang. Leicht aber stetig ging es aufwärts und schon früh war unser erstes Ziel, der Üsser Talgletscher, in der Ferne weit oben zu sehen. Nach ca. anderthalb Stunden Marschzeit machten wir kurz Rast, danach ging es steil und beschwerlich aufwärts. Bald darauf überquerten wir die ersten Schneefelder und an einer Stelle war sogar unser kletterisches Können gefragt. Als wir den Gletscher erreichten, waren wir bereits 3 Stunden unterwegs. Nun mussten wir unsere Klettergurte anziehen, die Steigeisen montieren und die Seilsicherung einrichten, bevor wir uns auf den Gletscher wagen durften. Im gegenseitigen Check prüften wir, ob wir auch wirklich alle richtig angeseilt waren, dann ging es los. Pascal ging voran und führte unsere dreier Seilschaft sicher dem Petersgrat entgegen. Das Wetter machte mir allmählich ein wenig Sorgen, denn als wir auf einer Höhe von 3100 Metern den Petersgrat erreichten, waren dicke Wolken aufgezogen und es wurde immer windiger. Pascal war sich aber sicher, dass wir die Mutthornhütte noch trocken erreichen werden. Es wurde zunehmend kühler trotzdem war es immer noch sehr angenehm zum Laufen. Nach weiteren anderthalb Stunden war es geschafft und wir standen vor der Tür der Mutthornhütte, wo wir mit warmem Tee und Schokolade vom Hüttenwart empfangen wurden. Als erstes richteten wir unser Schlaflager ein, machten uns ein wenig frisch und gesellten uns in den gemütlich, warmen Gästeraum der Mutthornhütte. Wir plauderten, genossen ein ausgezeichnetes Abendessen und gingen um kurz vor 22 Uhr ins Bett. Die Hütte war mit 9 Personen kaum belegt und so verbrachten wir alle eine wunderbare Nacht auf 2900 m.ü.M.

Am nächsten Morgen hatten wir bestes Bergwetter, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns wieder bereit für den Gletscher. Der Abstieg über den Kanderfirn, den wir in gemütlichem Schritt in ca. 2 Stunden überquerten, war für mich ein wunderbares Erlebnis. Die Berg- und Gletscherwelt war atemberaubend schön, ich genoss jeden Schritt und empfand es schon fast als schade, als wir das Ende des Gletschers erreicht hatten. Doch auch der weitere Abstieg ins Gasterental, war vom Naturerlebnis her einfach nur grossartig. Zweieinhalb Stunden benötigten wir vom Gletscher bis nach Selden, wo wir uns im Hotel Selden, ein ausgezeichnetes Mittagessen gönnten und die fantastische Tour ausklingen liessen. Herrlich!

Wanderstrecke 1. Tag: GarminConnect
10 km, Wandern, Zeit: 5:39:09

Wanderstrecke 2. Tag: GarminConnect
12.2 km, Wandern, Zeit: 4:34:23

Wanderung, Elsighorn und Elsigsee

Mein zweites Lauftraining dieser Woche, welches ich gestern absolvierte, viel mir wieder leichter. Die Beine fühlten sicher erst immer noch schwer und unbeweglich an, doch mit jedem Schritt wurde es besser. Nach 3 Kilometern nahm ich mir spontan einen 100m Sprint vor. Dieser gelang mir ausgezeichnet gut und so machte ich das jeweils bei jedem weiteren Kilometer. Beim zehnten und letzten Kilometer, versuchte ich das Tempo beizubehalten und so rannte ich diesen in einer sehr guten 4er Pace. Das Laufen macht so wieder viel mehr Spass.

Laufstrecke: GarminConnect
10.1 km, GA2, 5:26/km, Zeit: 0:54:55, Puls-Ø: 148

Heute ging es dann wieder einmal ab in die Berge. Eine leichte aber wunderschöne Wanderung auf das Elsighorn, welches sich bei Frutigen im Kandertal befindet. Oben angekommen, kamen wir kaum aus dem Staunen heraus. Zu der wunderschönen Aussicht, fanden wir eine Alpwiese voller Edelweiss und anderen wunderschönen Alpenblumen vor. Nach einer ausgiebigen Rast und dem obligatorischen Gipfelbucheintrag, machten wir uns auf den Rückweg, wobei wir noch einen kurzen Abstecher zum Elsigsee machten, der bei der grossen Hitze zum Baden verlockte aber ich bevorzugte lieber ein kühles Eis im nahegelegenen Restaurant. Das ist ein absolut empfehlenswerter Tagesausflug.

Schwülwarm und schwere Beine

Nach dem Longrun vom letzten Sonntag, gönnte ich mir gestern einen Ruhetag. Trotzdem fühlten sich meine Beine heute nicht wirklich frisch an und das schwülwarme Wetter machte mein heutiges, eigentlich lockeres Läufchen, alles andere als angenehm.

Laufstrecke: GarminConnect
9.5 km, GA1, 5:45/km, Zeit: 0:54:33, Puls-Ø: 141

27 Kilometer Longrun

Die Zeit vergeht viel zu schnell, vor allem wenn man Ferien hat. Schon wieder sind zwei Wochen vergangen, seit meinem letzten Blog Beitrag. Letzte Woche hätte es aus sportlicher Sicht auch nicht viel zu berichten gegeben, denn wir waren in der Normandie auf den Spuren des D-Day.

Während dieser Zeit bin ich nur gerade zweimal zum Laufen gekommen. Ab jetzt ändert sich das aber wieder. Heute habe ich mich gleich zu einem 27 Kilometer Longrun entschlossen. Morgens, kurz nach 7 Uhr, zeigte das Thermometer gute 16° an. Mir war aber klar, dass das nicht lange so angenehm bleiben würde, denn der Himmel klarte auf und bald war es strahlend schön. Die gewählte Laufstrecke führte mich wieder über Land und vor allem über hügeliges Gelände. Da ich somit ständig der Sonne ausgesetzt war, tropfte schon bald der Schweiss von meiner Stirn. Die Wärme machte den Longrun schlussendlich nicht gerade angenehm, gegen Ende wurde es immer härter und ich war froh, als ich endlich wieder Daheim war.

Laufstrecke: GarminConnect
27.5 km, Longrun, 5:51/km, Zeit: 2:41:03, Puls-Ø: 152

24 Kilometer Longrun

Die fehlenden Blogeinträge der letzten Tage täuschen. Eine aussergewöhnlich gute Trainingswoche liegt hinter mir. Über 60 Laufkilometer, Radfahren, Krafttraining und sogar zwei Wanderungen, die dazu dienten, meine neu erstandenen Bergschuhe einzulaufen, konnte ich hoch motiviert absolvieren. Für den Longrun, den ich heute lief, nahm ich mir zudem eine hügelige Strecke vor. 24 Kilometer mit 340 Höhenmetern. Trotz beanspruchten Beinen fühlte ich mich während dem gesamten Lauf ausgezeichnet. Es war eine Freude, wieder einmal einen so guten langen Lauf absolvieren zu können und das weckt doch wieder die Wettkampfgeister in mir.

Laufstrecke: GarminConnect
24.1 km, Longrun, 5:45/km, Zeit: 2:18:45, Puls-Ø: 153

4 Kilometer Endbeschleunigung

Nach einer gewittrigen Nacht, war es früh am Morgen noch stark bewölkt und windig, weshalb ich mich nicht beeilte um die in die Laufschuhe zu kommen. Gemütlich gönnte ich mir eine Tasse Kaffee und las die News des Tages, erst danach, machte ich mich zum Laufen bereit. Doch genau in dem Moment, als ich loslaufen wollte, lockerte sich die Bewölkung auf und die Sonne drückte durch. Sofort wurde es heiss und schwül, mein Plan, heute 20 Kilometer zu absolvieren, musste ich schon nach 4 Kilometern ändern. Mehr als 10 Kilometer wollte ich unter solchen Umständen nicht laufen und so habe ich nach 5 Kilometern den Heimweg angetreten. Nach 8 Kilometern verschwand die Sonne aber wieder hinter den Wolken und es wurde sogleich viel angenehmer. Rasch erholte ich mich von der Hitze, weshalb ich mein Plan abermals änderte und eine zusätzliche Runde anhängte. Schlussendlich lief es so gut, dass ich sogar noch eine 4 Kilometer lange Endbeschleunigung durchführen konnte. Schlussendlich war es ein super Training, wenn auch nicht so lang wie ich gerne gewollt hätte.

Laufstrecke: GarminConnect
14.3 km, GA1, 5:33/km, Zeit: 1:19:26, Puls-Ø: 153

Trainingsunterbruch

Das Auf und Ab, welches ich in diesem Jahr ständig erlebe, geht weiter. Schon wieder liegen 7 Tage ohne Laufsport hinter mir, weil ich mich kränklich gefühlt habe. Wenigstens konnte ich im Gym ein paar lockere Trainingseinheiten absolvieren aber meine Lauf Form konnte ich so natürlich nicht steigern. Trotzdem habe ich mir Gedanken darüber gemacht, an welchen Wettkämpfen ich in der zweiten Jahreshälfte teilnehmen könnte, bin aber noch zu keinem wirklichen Entschluss gekommen. Einzig für den Thuner Stadtlauf, der am 26. August stattfinden wird, habe ich mich angemeldet. Ob es weitere Wettkämpfe gibt oder Ende Oktober gar ein Marathon möglich ist, lasse ich offen. Sicher ist, dass ich weiterhin versuchen werde in einen guten Trainingsrhythmus zu kommen, damit eine Vorbereitung auf einen Wettkampf überhaupt wieder Sinn macht. Das erste Lauftraining, nach 7 Tagen Laufpause, lief heute in der kühlen Morgenfrische auf jeden Fall schon einmal ganz gut.

Laufstrecke: GarminConnect
9.5 km, GA1, 5:45/km, Zeit: 0:54:40, Puls-Ø: 149

Frankfurt Marathon 2015 20 km de Lausanne 2016
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