Hugo

Sempacherseelauf 2017

Sempacherseelauf 2017 Auf den Sempacherseelauf habe ich mich riesig gefreut. Erstens, weil ich wunderschöne Erinnerungen an diesen Halbmarathon habe, den ich bereits vor 5 Jahren mit einer super Zeit gelaufen bin und zweitens, weil ich wieder einmal mit meinen Freunden Marianne und Andi verabredet war. Die Vorzeichen waren aber deutlich anders als vor 5 Jahren, denn damals war ich mitten in einer Marathonvorbereitung und somit top fit um einen Halbmarathon zu rennen. Heute steht vorerst kein Marathon auf meinem Plan und ausserdem habe ich erst vor einer Woche den GP Bern absolviert, also nicht gerade die optimalsten Bedingungen um einen Halbmarathon zu bestreiten. Da ich mir aber vorgenommen habe, die Wettkämpfe nicht mehr voll zu laufen und eher als Genussläufer unterwegs zu sein, ist meine Wettkampfplanung doch ganz in Ordnung. Um ca. 15 Uhr habe ich mich auf den Weg nach Sursee gemacht. 18° die Sonne drückte durch die Wolken und deshalb hatte ich nur mein Hitze Lauf-Outfit eingepackt. Die Fahrt dauerte eine gute Stunde die ohne Probleme verlief. In Sursee angekommen, präsentierte sich das Wetter leicht anders. Zu meiner Freude war es mit knapp 16° etwas kühler und vor allem war es bedeckt. Beste Voraussetzungen für mich, so liebe ich es einen Wettkampf zu bestreiten. Nachdem ich die Startnummer abgeholt und die Wertsachen abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt, den ich mit Marianne und Andi vereinbart hatte. Pünktlich wie immer, haben wir uns gefunden und machten uns sogleich auf, um uns ein wenig warm zu laufen. Sempacherseelauf 2017 Dabei hat es angefangen zu regnen aber nur ganz leicht, ein paar Tropfen die mich nicht beunruhigten. Nach zwei Kilometern waren wir der Meinung, dass das Warmup für den Halbmarathon genügt, meine Beine fühlten sich sehr gut an und ich freute mich sehr auf den Start. Wie schon vor einer Woche, nahm ich mir eine 5er Pace vor und entsprechend stelle ich mich bei der 1:45er Marke in den Startblock. Marianne und Andi taten es mir gleich. Wir wünschten uns viel Glück und Erfolg, dann knallte auch schon der Startschuss und mit ihm, fing es Wolkenbruchartig an zu regnen, grässlich! Vor 5 Jahren konnten wir wenigsten noch trocken starten, erst auf der zweiten Hälfte liefen wir in ein Gewitter mit Hagel und dem vollen Programm. Erst störte mich der Regen nicht so sehr, ich fühlte mich gut und die Beine marschierten ohne Probleme. Den ersten Kilometer lief ich in 4:47/km, schneller als erwartet und obwohl es leicht aufwärts ging, lief ich den zweiten Kilometer mit 4:37 sogar noch schneller. Nun war meine Brille voll mit Wassertropfen und zwar aussen und innen, ich habe nicht mehr viel gesehen und das störte mich, ausserdem waren die Schuhe total durchnässt aber es lief trotz allem sehr gut. Die Pace konnte ich locker bis zur Kilometermarke 10 halten und dann zog ich das Tempo sogar noch ein wenig an. Auf dem Rückweg am anderen Seeufer, lief ich Paces um die 4:30 und die letzten 3 Kilometer, immer noch im Dauerregen, rannte ich in einer soliden 4:17er Pace, sensationell. Mit einer Zeit von 1:35:27 rannte ich über die Ziellinie, ich konnte es kaum glauben. Wassergekühlt scheine ich extrem gut Laufen zu können :-) Es war kalt im Zielgelände und deshalb wartete ich nicht auf Marianne und Andi. Ich verpflegte mich kurz und machte mich dann rasch auf zur Garderobe, wo eine herrlich warme Dusche auf mich wartete. Danach gingen wir gemeinsam in die Pizzeria zur Mühle in Sursee, welche ich sehr empfehlen kann und gönnten uns ein typisch Italienisches Abendessen, plauderten und genossen den wunderschönen Abend, bevor wir uns dann auf den Heimweg machten. Das war wieder ein Tag, wunderbar!

Laufstrecke: GarminConnect
21.1 Km, Wettkampf, 4:31/Km, Zeit: 01:35:27, Puls-Ø: 166

Der nächste Wettkampf

Am Samstag ist es soweit, der Sempacherseelauf steht auf dem Programm. Damit ich bis dahin hoffentlich gut erholte Beine habe, verzichtete ich gestern auf ein Training. Heute, wie üblich 2 Tage vor einem Wettkampf, machte ich nur ein lockeres Grundlagentraining. Das lockere Läufchen verlief gut, die Beine dürfen sich am Samstag aber schon noch ein wenig besser anfühlen als heute.

Laufstrecke: GarminConnect
8.2 km, GA1, 6:12/km, Zeit: 0:50:54, Puls-Ø: 137

Intervall, 4 x 1000 Meter

Nach dem gut gelungenen GP Bern, gönnte ich mir einen Ruhetag. Gestern ging ich dann wieder ins Gym um ein lockeres Krafttraining zu absolvieren und für heute habe ich mir wieder ein Lauftraining vorgenommen, nichts spezielles, einfach ein bisschen laufen. Doch schon beim Einlaufen spürte ich, dass ich super Beine habe und die Lust auf ein etwas schnelleres Training keimte in mir auf. Ich entschied mich für 1000 Meter Intervalle, zumindest erst auf einen. Am Schluss waren es dann 4 und das ohne jegliche Mühe. Ich fragte mich allerdings schon, ob es nach einem Wettkampf, auch wenn dieser nicht voll gelaufen wurde, sinnvoll ist, nach 3 Tagen schon wieder ein moderates Tempotraining zu absolvieren? Grundsätzlich denke ich, dass eine lockere Einheit besser gewesen wäre aber ich konnte es einfach nicht sein lassen. Für diese Woche ist jetzt aber Schluss mit intensiven Trainings, denn am Samstag werde ich am Sempacherseelauf starten und wenn möglich, möchte ich da mit einigermassen frischen Beinen am Start stehen.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 11 km, Intervall, 5:31/km, Zeit: 1:00:46, Puls-Ø: 151
Intervall: 4 x 1000m in 4:39/km

Grand Prix Bern 2017

Grand Prix Bern 2017 In der Woche vor dem diesjährigen GP Bern, war ich mit meiner Frau für ein paar Tage in Edinburgh. Und da ich mich am letzten Wochenende nicht ganz fit gefühlt habe, habe ich während unserer Reise gänzlich auf Sport verzichtet. Auf unseren ausgiebigen Sightseeing Touren haben wir aber so viele Kilometer absolviert, dass ich dabei eine harte und schmerzende linke Wade bekommen habe. Beim lockeren Abendlauf, am vergangen Donnerstag, waren die Schmerzen aber kaum noch zu spüren und so war ich doch ganz zuversichtlich, den GP Bern ohne Probleme absolvieren zu können.
Ich freute mich riesig, als ich heute um kurz nach 15 Uhr in Bern ankam. Das Wetter war zum Laufen perfekt, die Wettkämpfe über die kürzeren Distanzen schon in vollem Gang und die Stimmung, wie immer in Bern, grossartig. Ich lief nur kurz und locker ein, knappe 10 Minuten und trotzdem schwitzte ich schon ziemlich, es war wärmer als mir lieb war. Im Startblock stehend, war ich kurz vor dem Verglühen. Ich war froh, als endlich der Startschuss viel und sich das Lauffeld in Bewegung setzte, denn so gab es mehr Platz und dadurch wurde es ein wenig angenehmer. 1:20 war die Zeit, die ich erreichen wollte. Mit einer 5er Pace sollte es mir möglich sein, den Lauf in vollen Zügen geniessen zu können. Nach den ersten zwei Kilometern, als es nach der Nydeggbrücke erstmals leicht aufwärts ging, machte mir die Wärme wieder zu schaffen und ausserdem habe ich leichtes Seitenstechen bekommen, was mich ein wenig störte. Doch da ich nicht auf das Tempo drückte, konnte ich damit ganz gut umgehen. Es war fantastisch durch die Berner Altstadt zu laufen, die Stimmung, die Zuschauer und der unendlich lange Läuferstrom, machen den GP Bern zu einem wahren Lauffest. Als ich der Aare entlang dem Marzili entgegen lief, hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Der Puls war genau in dem Bereich wie ich ihn haben wollte, angestrengt aber nicht wirklich im Wettkampfbereich. Das Seitenstechen war verschwunden und so konnte ich jeden Meter geniessen und die Stimmung in mich aufsaugen, es war einfach wunderbar. Die leichte Steigung durch den Dählhölzli Wald, konnte mir ebenfalls nichts anhaben, geradezu locker und beschwingt konnte ich da hoch laufen. Beim Thunplatz habe ich erfreut die Anfeuerungsrufe des Berner Stadtpräsidenten entgegengenommen, er war heute der erste Stapi, der am GP teilgenommen hat. Obwohl er schon früher über die gesamte Distanz gelaufen ist, hat er sich heute mit der kurzen Altstadt Runde begnügt. Weiter ging es abwärts der Monbijou Brücke entgegen, das Laufen fühlte sich weiterhin ausgezeichnet an und da war ich mir sicher, dass ich das Tempo bestimmt bis ins Ziel würde halten können. Nur noch über den Bundesplatz, den Münsterplatz und dann abwärts dem Bärengraben entgegen. Bei so vielen lärmenden Zuschauern, geht das Laufen fast wie von selbst. Zum Schluss noch den Aargauerstalden hoch, auch diesen schaffte ich locker und am Ende konnte ich sogar einen ganz guten Endspurt aufs Parkett legen. Glücklich und zufrieden rannte ich mit einer Zeit von 1:17:27 über die Ziellinie. Herrlich. Eines ist sicher, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei!

Laufstrecke: GarminConnect
16.1 km, Wettkampf, 4:49/km, Zeit: 01:17:27, Puls-Ø: 168

Wochenziel nicht erreicht

Bis gestern war ich noch gut auf Kurs, um mein geplantes Wochenziel zu erreichen. Doch wie schon gestern, fühlte ich mich auch heute früh nicht wirklich frisch und gut und deshalb habe ich, wie gestern schon angekündigt, auf den Longrun verzichtet und habe dafür ein lockeres Training im Gym absolviert. 10 Kilometer auf dem Laufband und anschliessend ein knapp 30 minütiges Krafttraining. Mein Wochenziel habe ich ohne Longrun klar verfehlt, was aber überhaupt kein Problem für mich ist. Nächsten Samstag findet der GP Bern statt und von daher werde ich in der kommenden Woche auf Regeneration setzen und eher wenig trainieren.

Laufstrecke: GarminConnect
10 km, GA1, 6:03/km, Zeit: 1:00:31, Puls-Ø: 139

14 mühsame Kilometer

Das letzte Lauftraining am vergangenen Donnerstag, lief aussergewöhnlich gut, wie eigentlich alle Trainings im vergangenen Monat. Gestern spürte ich jedoch, dass irgendetwas nicht ganz in Ordnung ist, gesundheitlich, deshalb habe ich das Krafttraining nur sehr locker gestaltet und habe nach 30 Minuten bereits aufgehört. Heute habe ich schon beim Aufstehen bemerkt, dass meine Beine nicht richtig locker sind, sie fühlten sich verkrampft, verkatert an. Auch sonst fühlte ich mich nicht wie gewöhnlich, nicht so frisch und munter. Trotzdem machte ich mich um kurz vor 10 Uhr auf den Weg. 14 Kilometer, gleich wie letzten Samstag, habe ich mir vorgenommen. Es lief von Anfang an nicht so gut. Die Beine wollten irgendwie nicht aber da sich der Puls im üblichen Bereich bewegte, lief ich die 14 Kilometer durch. Obwohl ich ganz locker und langsam gelaufen bin, konnte ich mich im Verlaufe des Tages kaum davon erholen und fühlte mich den ganzen Tag einfach nur müde. Am geplanten Longrun von Morgen halte ich nicht fest. Ausserdem ist Dauerregen angesagt und da ich kein definiertes Marathon Ziel habe, muss und will ich mir das nicht antun. Vielleicht gehe ich ins Gym und laufe ein wenig auf dem Laufband aber erst will ich sehen wie ich mich fühle.

Laufstrecke: GarminConnect
14.3 km, GA1, 5:50/km, Zeit: 1:23:31, Puls-Ø: 143

Ein weiteres Ziel

Im hatte schon länger den Gedanken im Kopf, am diesjährigen Sempacherseelauf zu starten. Da dieser Halbmarathon aber nur gerade eine Woche nach dem GP Bern stattfindet, wollte ich erst sehen, wie ich mit dem Training zurechtkomme und ob ich dabei auch gesund bleibe. Bis jetzt hat alles wunschgemäss geklappt und deswegen habe ich mich gestern zu diesem Lauf angemeldet. Natürlich werde ich keinen der beiden Wettkämpfe als solchen betrachten, das wäre auch nicht sehr klug. Es geht mir einfach darum, dabei zu sein und Spass zu haben. Ausserdem bringe ich so ein wenig Abwechslung in mein Training, statt alleine einen Longrun zu laufen, kann ich das mit vielen gleichgesinnten tun. Heute stand aber erstmal ein ganz lockerer Grundlagenlauf auf meinem Programm. 9 Kilometer, die mir wiederum äusserst leicht vielen und der Puls war dabei so tief wie schon lange nicht mehr. Das moderatere Training scheint mir wirklich sehr gut zu bekommen, kommt noch dazu, dass mir die ganz schnellen und harten Intervalltrainings überhaupt nicht fehlen.

Laufstrecke: GarminConnect
9 km, GA1, 5:44/km, Zeit: 0:51:36, Puls-Ø: 137

Luzern Marathon 2008, 3:06:31 Bieler Lauftage 2015
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