Triftbrücke
Gestern stiegen wir zu viert zur Triftbrücke auf. Obwohl wir bereits um 7:55 Uhr bei der Talstation der Triftbahn eintrafen, mussten wir uns mit einer Wartezeit von über 2 Stunden abfinden
Die Bahn hat nur 2 achter Gondeln und eine Fahrt dauert 10 Minuten, also können in einer Stunde höchstens 48 Personen transportiert werden. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass um diese Zeit bereits so viele Leute bei der Talstation warten, die Bahn fährt ja erst ab 08:00 Uhr. Für die Leute, die noch später anreisten hiess es bald, sich auf Wartezeiten von 3 – 4 Stunden einzustellen, zudem war jeder Parkplatz in der Nähe besetzt. Das Bahnpersonal riet den Wanderern, entweder vom Tal hinauf zu laufen oder aber sich ein anderes Wanderziel zu suchen, dazu verteilten sie auch gleich Prospekte von nahegelegenen Bahnen und Wandergelegenheiten. Gerne hätte ich während der Wartezeit ein Kaffe und ein Brötchen gegessen, aber bei der Talstation gibt es weder ein Restaurant noch ein kleines Bistro, echt schade
Nach dem wir die Wartezeit überstanden hatten und wir endlich bei der Bergstation ankamen, machten wir uns auf den Weg zur Triftbrücke. 1 Stunde und 20 Minuten benötigten wir für den Weg, dann standen wir vor ihr, atemberaubend schön und wirklich spektakulär, überwindet sie auf einer Länge von 170 Metern die 100 Meter tiefe Schlucht. Vorsichtig betraten wir die Brücke, und wie es Hängebrücken so an sich haben, schaukelte es doch ein wenig
Doch nach den ersten zaghaften Schritten haben wir richtig Spass bekommen auf der Brücke hin und her zu gehen. Danach machten wir eine kurze Rast, haben zu Mittag gegessen und die traumhafte Berglandschaft genossen. Anschliessend machten wir uns auf den Weg zur Windegghütte. Der Weg wird da etwas schwieriger und ist deshalb zum Teil mit Seilen und Ketten gesichert, was schon sowas wie ein Bergsteiger “Feeling” auf kommen liess. Natürlich ist das überhaupt nicht gefährlich und mit Bergsteigen hat das ja auch noch nicht viel zu tun, aber es war dennoch recht spannend
Bei der Windegghütte angekommen, haben wir uns etwas zu trinken und ein gutes Stück Kuchen gegönnt, bevor wir den Abstieg zur Bergstation der Triftbahn in Angriff nahmen. Nun kann man sich denken was da auf uns wartete, 2 Stunden Wartezeit für die Talfahrt. Das wollten wir aber nicht, wir haben die Retourbillete zurück gegeben und haben uns zu Fuss auf den Weg gemacht. Der Abstieg war dann aber doch anstrengender als wir erwartet hatten, da es erst einmal ziemlich aufwärts ging, wir dachten schon wir hätten uns verlaufen, aber es stellte sich bald einmal heraus, dass alles in Ordnung war. Die Wanderzeit für diese Tour betrug ca. 4,5 Stunden und ich kann sie nur jedem empfehlen, ein einmaliges Erlebnis
Ja und heute hätte ich eigentlich ein Intervalltraining durchführen sollen, aber mit meinen Beinen war das unmöglich ich habe nämlich schon wieder Muskelkater
Walkingstrecke
5 Km, Walking, 10:26/Km, Zeit: 0:52:56








Wunderschöne Bilder. Aber ehrlich gesagt: Da kriegtes du mich nie auf die Brücke.
Traumhafte Erinnerungen an meine Hüttentour in den Alpen werden wach, wenn ich deine Bilder sehe. Einfach schön. Nur die Brücke finde ich doch ein wenig heftig. Das ist für den Kopf wahrscheinlich intensiver als so ein popeliges Intervalltraining ;)
Wunderschöne Tour! Aber ob ich über die Brücke gegangen wäre…?
Einfach nur traumhaft!
Die Berge sollten auch mal in meine Urlaubsplanungen mit einbezogen werden!
Schln wenn man so was um die Ecke hat.
@Chris:
Das ist halb so schlimm…. nur die ersten paar Schritte, bis dir das Herz in die Hose gefallen ist, dann geht es von selbst
@Hannes:
Es ist wirklich sehr eindrücklich, aber irgend wie ist es so hoch, dass man (ich) das schon fast als unnwirklich empfunden habe
@bo58:
Die Tour ist absolut spitze und ich glaube, dass auch du die Brücke überquert hättest
@Gerd:
Im Sommer gehören für mich immer ein paar Bergwanderungen ins Programm. Wenn die Berge so nah sind, dann muss man das einfach ausnützen.
Ferien in den Alpen kann ich dir wärmstens empfehlen. Da hat die ganze Familie was davon