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Ein herrlicher Spätsommertag
Das musste ausgenützt werden. Am Nachmittag ein wirklich ausgedehnter, 13 Kilometer langer, Spaziergang und Abends eine lockere Runde mit dem Mountainbike durch den Wald. Ein Toller Sonntag
MTB Strecke: GarminConnect
21.1 Km, Zeit: 00:56:47
Luzern Halbmarathon Vorbereitung
Mit einem langen, lockeren Lauf, startete ich heute offiziell die Vorbereitung für den Luzern Halbmarathon, der am 31.10.2010 stattfindet
18 Kilometer bei bestem Laufwetter, so macht das trainieren Spass. Bei solchen Bedingungen frage ich mich schon am ersten Tag, ob ich es fertig bringe, nur 4 Mal in der Woche zu Laufen
Laufstrecke: GarminConnect
18.5 Km, ext. DL, 5:11/Km, Zeit: 1:36:01
Genug Erholung
3 Tage überhaupt kein Sport, habe ich mir zur Erholung vom Uster Triathlon gegönnt. Jetzt fühle ich mich wieder bereit für neue Taten
Mein letztes Laufziel in diesem Jahr ist der Luzern Halbmarathon. Meinem Knie zuliebe, welches zwar jetzt besser wird, verzichte ich vorläufig auf die Marathon Distanz. Auch Trainingseinheiten werde ich reduzieren, nur 4 Lauftrainings pro Woche. 1 x Intervall, 2 x moderat und ein langer Lauf. Trotzdem will ich versuchen eine Laufzeit von 1:29:00 zu erreichen, ob mir das mit dem mageren Trainingsaufwand gelingt, werde ich schon bald erfahren
Laufstrecke: GarminConnect
6.4 Km, ext. DL, 5:24/Km, Zeit: 0:34:45
Wunder Nacken
Ich erhole mich recht gut vom vergangenen Uster Triathlon. Der Nacken allerdings plagt mich, selbst in der Nacht lässt er mich nicht in Ruhe
Beim Wettkampf habe ich mir den Nacken wund gescheuert, es ist mir ein Rätsel wie das passieren konnte
Dabei habe ich doch extra darauf geachtet,
dass ich den Neopren Anzug gut schliesse und auch beim Einschwimmen habe ich nichts gespürt. Erst nach etwa 200 – 300 Meter begann es an meinem Nacken zu kratzen. Während dem Schwimmen konnte ich natürlich nichts dagegen tun, nur durchhalten und auf die Zähne beissen. Als ich aus dem Wasser kam, war mein Nacken blutig gescheuert
Und jetzt…. stört mich die Wunde Tag und Nacht
In ein paar Tagen wird dieses schmerzhafte Andenken aber Geschichte sein, ich werde wieder gut schlafen und der Hemdkragen wird mich auch nicht mehr stören
Uster Triathlon 2010
Heute ist Wettkampftag
Was habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Meine Startzeit ist auf 12:30 Uhr angesetzt, was echt gut ist. Das Wetter ist fast optimal, leicht bewölkt, 19 Grad aber ein bisschen zuviel Wind. Bereits um 9:00 Uhr treffe ich in Uster ein und fahre auf einen der Parkplätze, die für den Triathlon reserviert wurden. Ich fahre mit meinem Rennrad ins Wettkampfgelände und besorge mir die Tageslizenz…. ich frage mich immer wieder warum Triathleten eine Lizenz benötigen, wenn sie an einem Wettkampf teilnehmen
Beim Laufsport gibt es sowas zum Glück nicht, da wird das Startgeld bezahlt und alles ist paletti
Mit der Lizenz gehe ich zur Startnummernausgabe, wo ich alle notwendigen Utensilien bekomme. Das Check-In ist ab 10:00 Uhr möglich, ich fahre wieder zum Auto zurück, wo ich mich endgültig für den Wettkampf bereit mache. Danach fahre ich mit all meinem Triathlon “Klimbim” zum Check-In. Zeit für eine Tasse Kaffee
Danach schaue ich dem Treiben zu, die Junioren Wettkämpfe sind in vollem Gang und so ist schon recht viel los. 12:00 Uhr, jetzt ziehe ich mir den Neoprenanzug an. Das Wasser ist mit 19.4 Grad so kühl, dass sogar die 8 Profis, 5 Männer und 3 Frauen, mit dem Neoprenanzug ins Wasser gehen. Nun bin ich dran, ab ins Wasser zum Einschwimmen…. so kühl wie erwartet ist das Wasser gar nicht aber sehr trüb und durch den Wind hat es doch ziemliche Wellen. Ich nehme mir vor im Getümmel zu starten, mitten im Startfeld stelle ich mich ins Wasser und ich will auf keinen Fall den Anschluss ans Schwimmerfeld verlieren. Start…. alle legen los, sofort wird es eng. Ich berühre meinen Vordermann, gleichzeitig werde ich von hinten bedrängt
Von der Seite werde ich getreten und im Wasser ist nichts als dunkles, modriges grün zu sehen
Ich versuche die Ruhe zu bewahren, will mich orientieren und blicke nach vorne, doch alles was ich sehe ist schäumendes Wasser und schon ist mein Gesicht wieder unter Wasser. Schwimmen, einfach schwimmen, sage ich mir, doch es wird nicht besser. Ich werde von einem Schwimmer überschwommen, er drückt mich tiefer ins Wasser, es stört mich nicht sonderlich aber als ich atmen will, erwische ich nur Wasser
Sofort versuche ich wieder Luft zu kriegen aber auch beim nächsten Atemversuch klappt es nicht besser, ich verschlucke mich, huste ins Wasser und jetzt ist Schluss, so geht es nicht weiter. Ich wechsle für einen Moment, bis ich wieder richtig atmen kann und ich die Orientierung wieder gefunden habe, den Schwimmstil. Mit Brustschwimmen sieht die Welt gleich besser aus, ein Schwimmer hinter mir regt sich auf, weil ich nicht mehr richtig vorwärts komme. Einige Schwimmer ziehen an mir vorbei, ich bekomme wieder mehr Platz und die Atmung beruhigt sich auch, also schwimme ich wieder normal weiter. Nach einer Zeit von 33:54 erreiche ich das Ufer, gebläht vom zu vielen Wasser und Luft schlucken
Der erste Wechsel gelingt mir nicht so gut, ich kann den Neopren Anzug nicht so schnell wie gewünscht ausziehen nach 4 Minuten Sitze ich jetzt aber trotzdem auf dem Rad
Die Radstrecke ist recht hügelig, obwohl, richtig steil ist es nirgends aber mit dem Gegenwind ist aufwärts fahren doch ein wenig anstrengender. 1:23:38, benötige ich für die 40 Kilometer. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28.7 km/h, super, 28 km/h habe ich mir vorgenommen
Mit 1:53 klappt der zweite Wechsel sehr gut und sofort bin ich in einem guten Laufschritt. Mein Bauch ist aber immer noch voll Luft, vom Schwimmen
Es stört mich und hindert mich, mit dem Tempo zu laufen, mit dem ich gerne möchte. Ich trinke Cola und versuche einfach das Ding so gut es geht durch zu ziehen. Nach 46 Minuten und 45 Sekunden bin ich im Ziel. Gesamt Triathlonzeit 2:50:24
Uster Triathlon, Wettkampfzeit 2:50:24
Schwimmstrecke: GarminConnect
1.5 Km, Wettkampf, Zeit: 0:33:54
Radstrecke: GarminConnect
40 Km, Wettkampf, Zeit: 1:23:38
Laufstrecke: GarminConnect
10 Km, Wettkampf, Zeit: 0:46:45







