Hugos Laufblog

Kein Start am Greifenseelauf

Auch einen Tag vor dem Greifenseelauf ist mein Husten nicht ausgeheilt und nur leicht besser geworden. Die ganze vergangene Nacht habe ich ständig husten müssen, wobei ich aber wenigstens feststellen konnte, dass sich der zähe Schleim nun endlich zu lösen beginnt. Ein Start am Greifenseelauf ist so kein Thema. Ich würde damit nicht nur meiner Gesundheit schaden, sondern auch die Teilnahme am München Marathon gefährden und das möchte ich auf keinen Fall.

Ausgebremst

Mit aufkommender Erkältung 34 Kilometer zu Laufen, war wohl doch nicht so eine gute Idee. Am Montag war ich dann vollends Erkältet, vor allem starker Husten macht mir das Leben schwer. Laufen macht so keinen Sinn und deshalb lasse ich vorerst alle Trainings ausfallen und hoffe, dass ich für den Greifenseelauf, der am nächsten Samstag stattfindet, doch noch fit werde. Die bisher vorbildliche und sehr gute München Marathon Vorbereitung, sieht nun plötzlich gar nicht mehr so gut aus, schade.

34 Kilometer Longrun

adidas energy boost 2 Mit viel frisch aufgebrühtem Ingwer Wasser, versuchte ich bereits gestern die leichte Erkältung, die mich erwischt hat, zu bekämpfen. Heute, beim Aufstehen, fühlte ich mich auch ein wenig besser, dennoch war ich mir nicht sicher, ob ich den geplanten langen Lauf einigermassen gut überstehen werde. Bei 10° und Sonnenschein lief ich kurz nach halb acht Uhr los. Ein herrlicher Morgen, genau richtig für mein Vorhaben. 32 Kilometer in einer Pace von 5:30/km sind gefordert, doch auf den ersten 10 Kilometern habe ich eher Mühe dieses Tempo zu halten. Mal bin ich zu schnell und dann wieder zu langsam. Mit der Zeit pendelt sich das dann aber gut ein, vor allem beim Wendepunkt in Laupen, als es wieder Flussaufwärts ging, wurde das Laufgefühl noch ein wenig besser. Verpflegung habe ich keine mitgenommen, nur wie üblich, mein Trinkgürtel mit den 2 kleinen 3dl Flaschen. Viktor Röthlin empfiehlt, die langen Läufe immer nur mit Wasser zu laufen, denn so werde der Fettstoffwechsel optimal trainiert. Der adidas energy boost 2, den ich mir auch heute wieder zum langen Lauf angezogen habe ist einfach gut zu laufen, auch auf langen Strecken. Einzig das Techfit, das neuartige Obermaterial des Schuhs, gefällt mir nicht besonders, weil sich der Schuh dadurch etwas eng anfühlt und die Zehen nicht ganz so viel Spielraum haben wie ich mir das von anderen Schuhen gewohnt bin. Nach 20 Kilometern geht es mir immer noch ausgezeichnet, zwar musste ich immer mal wieder ein wenig husten aber ansonsten passte alles. Nach 34.5 Kilometern kam ich zuhause an und wenn es hätte sein müssen, dann hätte ich locker noch ein paar Kilometer anhängen können. Somit ist die Umfangreichste Trainingswoche, bei der ich über 90 Kilometer gelaufen bin, überstanden :grove:

Laufstrecke: GarminConnect
34.5 km, Longrun, 5:29/km, Zeit: 3:09:26, Puls-Ø: 148

Wieder einmal ein Sturz

Aufgekratzt, ein eigenartiges Gefühl auf der Brust und der Puls leicht erhöht, so kroch ich heute Morgen aus dem Bett. Was soll das? doch nicht etwa eine aufkommende Erkältung? Beim lockeren und regenerativen Jogging spürte ich davon nichts, der Puls ging nur einmal richtig in die Höhe, als ich plötzlich, mit aufgeschlagenem Knie und wunden Händen flach auf dem Boden liegend aus meinen Tagträumen gerissen wurde. Immer mal wieder passiert mir das aber zum Glück ist nichts weiter geschehen und ich konnte gleich wieder weiter joggen. Um meine Rumpfstabilität und Kräftigung weiter zu verbessern, absolvierte ich auch heute wieder einige Vitaparcours Übungen und zu guter Letzt, noch drei etwas langsamer gestaltete Steigerungsläufe.

Laufstrecke: GarminConnect
10.3 km, Regeneration, 5:57/km, Zeit: 1:01:04, Puls-Ø: 141

15 Kilometer Tempolauf

20 Kilometer muss ich heute laufen und davon 15 in einer zügigen Pace von 4:50/km. Diese moderaten Tempoeinheiten liebe ich. Nicht zu anstrengend und auch nicht zu locker. Das Wetter ist für dieses lange Training ideal, nur der schwache Nordwind stört das Vergnügen ein wenig. Zum Laufen benutze ich den adidas energy boost, der ist leicht und fühlt sich auf Asphalt sehr gut an. Der Puls bleibt ruhig, heute hätte ich zweifellos eine viel besser 10 Kilometer Zeit geschafft als letzten Sonntag, beim Hitzelauf. Aber was solls, der München Marathon ist ja das Ziel und nicht ein Trainings- und Testwettkampf während der Vorbereitung.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 20.3 km, Tempo DL, 5:04/km, Zeit: 1:43:14, Puls-Ø: 156
Tempo: 15 km, EB, 4:48/km, Puls-Ø: 161

Noch kaum Kilometer

Es ist schon Donnerstag und ich habe noch kaum Laufkilometer gesammelt. Doch nun geht es los, Schlag auf Schlag. In 4 Tagen werde ich gut 80 Kilometer absolvieren, wenn denn alles wie geplant abläuft. Die ersten 16 bin ich heute gelaufen. Die Beine dürften sich etwas besser anfühlen, vor allem im Hinblick auf das, was mir diese Woche noch bevorsteht. Ansonsten scheint alles zu passen. Während dem lockeren Laufen habe ich immer mal wieder ein Steigerungslauf durchgeführt und zwar genau nach den Angaben von Herbert Steffny. Auf 30 Metern beschleunigen, das Tempo während 40 Metern halten und danach wieder während 30 Metern ins vorhergehende lockere Lauftempo verlangsamen. Wegen erhöhter Verletzungsgefahr ist aber wichtig, nicht voll zu sprinten, sondern das Tempo bewusst etwas langsamer zu wählen.

Laufstrecke: GarminConnect
16.3 km, GA1, 5:38/km, Zeit: 1:32:04, Puls-Ø: 144

Greifenseelauf 2011 Jungfrau Marathon 2013

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