Hugos Laufblog

34 Kilometer Longrun

adidas energy boost 2 Mit viel frisch aufgebrühtem Ingwer Wasser, versuchte ich bereits gestern die leichte Erkältung, die mich erwischt hat, zu bekämpfen. Heute, beim Aufstehen, fühlte ich mich auch ein wenig besser, dennoch war ich mir nicht sicher, ob ich den geplanten langen Lauf einigermassen gut überstehen werde. Bei 10° und Sonnenschein lief ich kurz nach halb acht Uhr los. Ein herrlicher Morgen, genau richtig für mein Vorhaben. 32 Kilometer in einer Pace von 5:30/km sind gefordert, doch auf den ersten 10 Kilometern habe ich eher Mühe dieses Tempo zu halten. Mal bin ich zu schnell und dann wieder zu langsam. Mit der Zeit pendelt sich das dann aber gut ein, vor allem beim Wendepunkt in Laupen, als es wieder Flussaufwärts ging, wurde das Laufgefühl noch ein wenig besser. Verpflegung habe ich keine mitgenommen, nur wie üblich, mein Trinkgürtel mit den 2 kleinen 3dl Flaschen. Viktor Röthlin empfiehlt, die langen Läufe immer nur mit Wasser zu laufen, denn so werde der Fettstoffwechsel optimal trainiert. Der adidas energy boost 2, den ich mir auch heute wieder zum langen Lauf angezogen habe ist einfach gut zu laufen, auch auf langen Strecken. Einzig das Techfit, das neuartige Obermaterial des Schuhs, gefällt mir nicht besonders, weil sich der Schuh dadurch etwas eng anfühlt und die Zehen nicht ganz so viel Spielraum haben wie ich mir das von anderen Schuhen gewohnt bin. Nach 20 Kilometern geht es mir immer noch ausgezeichnet, zwar musste ich immer mal wieder ein wenig husten aber ansonsten passte alles. Nach 34.5 Kilometern kam ich zuhause an und wenn es hätte sein müssen, dann hätte ich locker noch ein paar Kilometer anhängen können. Somit ist die Umfangreichste Trainingswoche, bei der ich über 90 Kilometer gelaufen bin, überstanden :grove:

Laufstrecke: GarminConnect
34.5 km, Longrun, 5:29/km, Zeit: 3:09:26, Puls-Ø: 148

Wieder einmal ein Sturz

Aufgekratzt, ein eigenartiges Gefühl auf der Brust und der Puls leicht erhöht, so kroch ich heute Morgen aus dem Bett. Was soll das? doch nicht etwa eine aufkommende Erkältung? Beim lockeren und regenerativen Jogging spürte ich davon nichts, der Puls ging nur einmal richtig in die Höhe, als ich plötzlich, mit aufgeschlagenem Knie und wunden Händen flach auf dem Boden liegend aus meinen Tagträumen gerissen wurde. Immer mal wieder passiert mir das aber zum Glück ist nichts weiter geschehen und ich konnte gleich wieder weiter joggen. Um meine Rumpfstabilität und Kräftigung weiter zu verbessern, absolvierte ich auch heute wieder einige Vitaparcours Übungen und zu guter Letzt, noch drei etwas langsamer gestaltete Steigerungsläufe.

Laufstrecke: GarminConnect
10.3 km, Regeneration, 5:57/km, Zeit: 1:01:04, Puls-Ø: 141

15 Kilometer Tempolauf

20 Kilometer muss ich heute laufen und davon 15 in einer zügigen Pace von 4:50/km. Diese moderaten Tempoeinheiten liebe ich. Nicht zu anstrengend und auch nicht zu locker. Das Wetter ist für dieses lange Training ideal, nur der schwache Nordwind stört das Vergnügen ein wenig. Zum Laufen benutze ich den adidas energy boost, der ist leicht und fühlt sich auf Asphalt sehr gut an. Der Puls bleibt ruhig, heute hätte ich zweifellos eine viel besser 10 Kilometer Zeit geschafft als letzten Sonntag, beim Hitzelauf. Aber was solls, der München Marathon ist ja das Ziel und nicht ein Trainings- und Testwettkampf während der Vorbereitung.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 20.3 km, Tempo DL, 5:04/km, Zeit: 1:43:14, Puls-Ø: 156
Tempo: 15 km, EB, 4:48/km, Puls-Ø: 161

Noch kaum Kilometer

Es ist schon Donnerstag und ich habe noch kaum Laufkilometer gesammelt. Doch nun geht es los, Schlag auf Schlag. In 4 Tagen werde ich gut 80 Kilometer absolvieren, wenn denn alles wie geplant abläuft. Die ersten 16 bin ich heute gelaufen. Die Beine dürften sich etwas besser anfühlen, vor allem im Hinblick auf das, was mir diese Woche noch bevorsteht. Ansonsten scheint alles zu passen. Während dem lockeren Laufen habe ich immer mal wieder ein Steigerungslauf durchgeführt und zwar genau nach den Angaben von Herbert Steffny. Auf 30 Metern beschleunigen, das Tempo während 40 Metern halten und danach wieder während 30 Metern ins vorhergehende lockere Lauftempo verlangsamen. Wegen erhöhter Verletzungsgefahr ist aber wichtig, nicht voll zu sprinten, sondern das Tempo bewusst etwas langsamer zu wählen.

Laufstrecke: GarminConnect
16.3 km, GA1, 5:38/km, Zeit: 1:32:04, Puls-Ø: 144

Umfangreichste Woche

Nach dem “langsamen” 10 Kilometer Wettkampf vom letzten Sonntag, fühlen sich meine Beine heute schon wieder gut an. Kein Muskelkater und auch keine anderen muskulären Beschwerden, die mich plagen oder stören. Mit über 90 Kilometern, wartet nun die Umfangreichste Vorbereitungswoche auf mich. Lockere 12 Kilometer laufe ich im adidas Glide boost, einem etwas schwereren aber gut gestützten und weichen Schuh, der meine Gelenke schont und die Schläge auf die Beine etwas verringert. Zur Regeneration bearbeite ich meine Beine nun zusätzlich wieder öfter mit der BlackRoll, das tut gut und vor allem kann ich das zuhause vor dem Fernseher machen und muss nicht extra irgendwohin zur Massage fahren.

Laufstrecke: GarminConnect
12.2 km, GA1, 5:47/km, Zeit: 1:10:27, Puls-Ø: 139

Switzerland Marathon light 2014

Switzerland Marathon light Zum Ende der fünften München Marathonvorbereitungswoche, steht ein 10 Kilometer Testwettkampf auf dem Plan. Ich habe mich für den erstmals ausgetragenen Switzerland Marathon light entschieden, da kann man zwischen der Halbmarathondistanz und den 10 Kilometern wählen. Kurz vor halb zehn Uhr treffe ich in Sarnen auf dem Flugplatz Kägiswil ein, wo ich das Auto parkieren kann. Da ich für den Start, um 12.00 Uhr, noch relativ früh bin, sind erst wenige Autos auf dem Parkplatz, der etwa anderthalb Kilometer vom Zentrum entfernt ist. Nach der langen Autofahrt kommt mir der Spaziergang sehr gelegen. Es ist schon 19° warm und ich befürchte schon Schlimmes. In Sarnen gönne ich mir einen Kaffee mit Brötchen, bevor ich mich im Gelände umsehe. Obwohl die Schulklassen Wettkämpfe bereits im Gang sind, hat es noch nicht so viele Leute und so kann ich mir richtig viel Zeit lassen um mir alles in Ruhe anzusehen. Ein kurzer Schwatz mit Valentin Belz vom running.COACH, ein paar nette Worte mit Laufbekannten usw. Es ist Zeit mich umzuziehen. Für den Wettkampf ziehe ich mein kühlstes Outfit an, ein Odlo Singlet und Nike Shorts. Enganliegende Kleidung kann ich bei wärme nicht ausstehen, da schwitze ich viel mehr als in etwas luftigeren Kleidern. Noch 40 Minuten bis zum Startschuss, ich laufe los um mich aufzuwärmen. Es ist heiss, ich schwitze sofort und bekomme auch gleich Seitenstechen. “Das kann ja was werden”, denke ich. 3 Kilometer mit ein paar Steigerungen genügen mir, jetzt stehe ich im Startblock und warte auf den Startschuss, welcher genau um 12:00 Uhr ertönt. Nach einer kurzen Verzögerung rennen wir los. Damit ich mich nicht überlaste und ich die weitere Marathonvorbereitung nicht gefährde, nehme ich mir vor, mit einem Durchschnittspuls von etwa 178 zu rennen. Es läuft gut, die Beine marschieren und auf den ersten Metern empfinde ich es sogar kühler als vorher im stehenden Startfeld. Die Seitenstiche sind völlig verschwunden und das Tempo stimmt. Beim zweiten Kilometer ist die Wärme aber nun spürbar. Schade, dass die erste Trinkstelle erst bei Kilometer 4 ist, für mich ist das zu weit. Doch irgendwie läuft es gut, bis Kilometer 5 habe ich immer noch eine 43er Zeit vor Augen, was bei der Wärme eine super Zeit für mich wäre. Ich laufe auf einmal in einer grossen Gruppe, es kann nicht überholt werden und ich befinde mich in völligem Windschatten, was mir noch wärmer macht. Bei Kilometer 7 scheine ich innerlich zu glühen, der Durchschnittspuls ist von 179 beim sechsten auf 184 angestiegen und für mich ist klar, dass ich das Tempo nicht werde halten können. Endlich stehe ich bei Kilometer 8 an der Trinkstelle, giesse einen ganzen Becher Wasser über mich, einen zweiten Trinke ich ganz aus. Ausgebrannt versuche ich wieder Tempo zu machen aber ich schaffe es erst auf dem letzten, wieder so schnell wie zu Beginn des Wettkampfes zu rennen. 44:41, mit dieser Zeit bin ich natürlich schon nicht ganz zufrieden aber mehr kann ich bei solcher Hitze einfach nicht leisten. Nach einer kurzen Pause trabe ich zum Bahnhof, um mit dem Zug zurück nach Sarnen zu fahren. Bei einer Bratwurst studiere ich die Rangliste und komme ins Staunen. In meiner Alterskategorie M50 bin ich 11. von 82 und von insgesamt 492 Läufern, belege ich den guten Rang 93.
Unter diesen hitzigen Bedingungen, ist die Zeit also gar nicht so schlecht :cool:

Laufstrecke: GarminConnect
10 Km, Wettkampf, 4:28/Km, Zeit: 00:44:41, Puls-Ø: 176

Dubai Marathon 2014

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