Hugos Laufblog

Längere Pause als erwartet

Nach der ganzen Krankheitsgeschichte, war der Kerzerslauf ein tolles Highlight für mich aber die Anstrengung war wohl schon wieder etwas zu viel, denn ich bin schon wieder stark erkältet. Am Donnerstag spürte ich erste Anzeichen und am Freitag ging schon fast nichts mehr. Statt Training steht mir erneut eine längere Sportpause bevor. Wenn die Erkältungsphase überstanden ist, werde ich den Wiedereinstieg offensichtlich noch besonnener und vorsichtiger machen müssen als beim letzte Mal.

Regenerationszeit

2 Tage Pause, gönnte ich mir nach dem Kerzerslauf. Gestern nahm ich das Training mit einem ganz lockeren Krafttraining wieder auf. Beim Laufen, heute über Mittag, fühlten sich meine Beine frisch und lauffreudig an. Trotzdem werde ich Morgen wieder einen Pausentag einlegen und mir so noch ein wenig mehr Regenerationszeit verschaffen.

Laufstrecke: GarminConnect
8.5 km, GA1, 5:31/km, Zeit: 0:47:15, Puls-Ø: 149

Kerzerslauf 2015

Kerzerslauf 2015 Der Titel des Blogbeitrages könnte allerdings auch lauten “Eine unglaubliche Geschichte” denn nach dem ich mich von meinen gesundheitlichen Problemen mit der Lunge auf guten Erholungsweg befand, wurde ich vor gut zwei Wochen wieder krank. Nach 9 Tagen Trainingspause kam ich nur schleppend wieder auf die Beine und vor zwei Tagen musste ich beim lockeren Jogging sogar zwei Gehpausen einlegen. Auch gestern hatte ich noch Dauerkopfschmerzen, fühlte mich antriebslos und total müde. Ein Start am Kerzerslauf erschien plötzlich wieder unsinnig, doch wollte ich mit der Entscheidung zuwarten und schauen, wie ich mich am Wettkampftag fühle. In der Nacht auf Samstag hatte das Wetter umgeschlagen, es regnete bereits am Morgen und meine Kopfschmerzen und damit auch die unerträgliche Müdigkeit, waren verschwunden. Ich entschloss mich zu starten und zusammen mit Marianne und Andi, welche in letzter Zeit ebenfalls gesundheitlich ein wenig angeschlagen waren, den Kerzerslauf locker zu laufen. Beim Einlaufen spürte ich, dass meine Beine lauffreudiger waren als noch vor ein paar Tagen und so sagte ich zu den beiden, dass ich das Tempo nach meinem Wohlbefinden wählen würde. Knapper als auch schon, kamen wir im Startblock an, in dem Marianne und Andi eingeteilt waren. Bei meiner Anmeldung muss etwas schief gelaufen sein, denn ich sollte aus dem zweitletzten Startblock starten, was mir gar nicht Kerzerslauf 2015 passte. Ich überlegte nicht lange und stellte mich einfach zu ihnen. Kurz darauf wurden wir auf den 15 Kilometer langen Weg geschickt und gleich vom ersten Meter an, lief es prächtig. Locker konnte ich mit dem Läuferstrom mithalten und ab dem zweiten Kilometer setzte ich zu einem unglaublichen, 13 Kilometer langen Überholmanöver an. 10°, leichter Regen, so laufe ich gerne. Die ersten 5 Kilometer rannte ich in der guten Durchgangszeit von 24:05, ich fühlte mich super und lies meine Beine einfach laufen. Keine Anzeichen von Schwäche, keine Probleme beim Atmen, einfach nichts, was mich beim Rennen störte. Das Tempo wurde immer schneller und sogar den Zeitverlust bei der Golaten Steigung konnte ich wettmachen, denn die zweiten 5 Kilometer rannte ich in einer Durchganszeit von 22.05 und somit 2 Minuten schneller als die ersten. Nun gab es kein Halten mehr. Mit unglaublichem Zug, konnte ich die letzten 5 Kilometer in Angriff nehmen. Ich fühlte mich dabei so gut wie lange nicht mehr, einfach grossartig. Den letzten 5 Kilometer Abschnitt rannte ich mit 20:50 wieder deutlich schneller und das Beste daran ist, dass ich den letzten Kilometer sogar in einer für mich sensationellen 3:45er Pace rennen konnte, unglaublich! Das ich diesen Wettkampf in 1:07.51 beende, hätte ich vor dem Start nicht zu träumen gewagt.
Nachdem wir uns in der Garderobe etwas frisch gemacht hatten, gönnten wir uns die übliche Zielbratwurst mit Pommes und einem guten Schluck Bier. Gemütliches beisammen sein und Geplauder über den vergangenen Lauf, rundeten den herrlichen Tag ab. Eine unglaubliche Geschichte!

Erkenntnis:
Auch mit 9 Tagen Trainingsausfall, wegen Erkältung, ist ein guter Wettkampf möglich!

Laufstrecke: GarminConnect
15 Km, Wettkampf, 4:31/Km, Zeit: 01:07:51, Puls-Ø: 173

Trainings die nichts bringen

Manchmal gibt es Trainings, da läuft es einfach nicht. Müde, verkrampfte Beine. Jeder Schritt muss erarbeitet werden und nach 500 Metern würde man am liebsten stehen bleiben. So ein Training hatte ich heute. Da ich mich schon gestern so müde und abgeschlagen fühlte, hatte ich auf den Sport verzichtet und hoffte, dass ich heute ausgeruht und mit lockeren Beinen ein paar Kilometer Joggen kann. Dem war aber nicht so, es war ein riesen Kampf.

Laufstrecke: GarminConnect
8.3 km, GA1, 6:02/km, Zeit: 0:50:05, Puls-Ø: 142

Intervall, 4 x 1000 Meter

Unglaubliche 16° waren heute und da ich dem Wetter nicht traute, zog ich mich zum Laufen natürlich viel zu warm an. So kam ich während dem Intervalltraining ziemlich ins Schwitzen. Zufällig habe ich Gesellschaft bekommen, auf knapp halber Strecke bin ich Stefan begegnet, er hat sich mir spontan angeschlossen. Intervalle und Plaudern passt eigentlich nicht gut zusammen aber heute klappte das wunderbar. Die 4 x 1000 Meter verliefen recht gut aber lockere Beine hatte ich dabei nicht. Am Samstag, beim Kerzerslauf, werde ich auf zuviel Tempo verzichten und versuchen so angenehm wie möglich über die 15 Kilometer zu kommen.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 11.1 km, Intervall, 5:11/km, Zeit: 0:57:50, Puls-Ø: 160
Intervall: 4 x 1000 m in 4:29/km, Puls-Ø: 169

Die Beine wollen wieder

Während der Erkältung habe ich mir vorgenommen, das Training erst wieder aufzunehmen, wenn ich ein gutes Körpergefühl habe und die Beine wieder Laufen wollen. Heute war es soweit! 10 Kilometer sollten es sein und diese lief ich erstaunlich flott. Den letzten Kilometer in einer 4:13er Pace, da habe ich mir wohl den Frust über die verpatzte Marathonvorbereitung aus dem Leib gerannt. Dafür scheint die Erkältung nun endgültig ausgestanden zu sein.

Laufstrecke: GarminConnect
10.2 km, GA2, 5:01/km, Zeit: 0:51:21, Puls-Ø: 157

Marathonträume auf Eis gelegt

Da ich mich nur langsam von meiner Erkältung erhole und ich deswegen nun schon anderthalb Wochen nicht mehr trainieren konnte, habe ich mich dazu entschlossen auf den Zürich Marathon zu verzichten. Der Traum vom zwanzigsten Marathon in meiner Laufkariere ist somit vorerst ausgeträumt. Irgendwie bin ich erleichtert, nicht mehr ständig an die verpassten langen Läufe denken zu müssen und mir Gedanken über die weitere Marathonvorbereitung machen zu müssen. Vorerst werde ich mir keine neuen Marathonziele vornehmen und mich mit kürzeren und daher weniger trainingsintensiven Wettkämpfen begnügen. Der erste solche Wettkampf steht mit dem Kerzerslauf ja schon in einer Woche vor der Tür. Wenn ich bis dahin gesund bin, werde ich die 15 Kilometer im Joggingtempo bestimmt schaffen.

Luzern Marathon 2008 Hallwilerseelauf 2013

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