Hugos Laufblog

Eine OP zum Geburtstag

Pneumothorax OP Am letzten Dienstag dachte ich noch, dass ich mit der Diagnose einer Lungenentzündung die Talsohle erreicht habe. Doch am Freitag wurde es noch eine Spur dramatischer. Weil ich mich auch mit Antibiotika nicht wirklich besser fühlte, schickte mich mein Arzt zum Röntgen. Als mir die Röntgenassistentin die Bilder übergab und sagte “Sie müssen umgehend zum Arzt” war mir klar, dass etwas nicht in Ordnung war. Mein Arzt erklärte mir dann auch kurz und knapp, dass ich mich sofort ins Spital begeben müsse weil meine linke Lunge zusammengesackt sei. Meine Frau brachte mich in die Notfallstation, wo ich bereits erwartet wurde, alles ging ziemlich schnell aber nicht hektisch. Der Oberarzt erklärte mir genau was auf mich zukommt und dann wurde mir rasch eine Thoraxdrainage gesetzt. Durch eine kleine Öffnung zwischen den Rippen wurde mir ein Schlauch in den Brustkorb eingeschoben, damit die Luft darin entweichen konnte. Ich hatte extreme Schmerzen und bekam mehrmals Fentanyl gespritzt. Ein Schmerzmittel, welches etwa 120-mal potenter ist als Morphin. Trotzdem war die Nacht eher mit der Hölle als einem genüsslichen Drogenrausch zu vergleichen. Am Samstag ging es mir dann ein wenig besser, bis der Lungenspezialist zu mir kam. Auf den Kontrollröntgenbildern sei zu sehen, dass sich meine Lunge nicht wieder ganz entfaltet habe und daher ordnete er ein CT Röntgen an, die Bilder bestätigten leider seinen Verdacht. Eine weitere Operation sei nötig und diese wurde gleich auf Montag angesetzt. Das ich meinen Geburtstag im Krankenhaus verbringen musste war mir schon länger klar aber das ich ausgerechnet an diesem Tag noch operiert werden würde, machte mich natürlich nicht gerade glücklich. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, es musste mir aber ein kleines Stück Lungengewebe entfernt werden. Nun erhole ich mich langsam von der Tortur, dabei werde ich unglaublich gut unterstützt. Die Ärzte und das Pflegepersonal geben alles, das werde ich nie vergessen!

Kein Start am München Marathon

Mein Gesundheitszustand hat sich heute Morgen plötzlich stark verschlechtert. Brust- und Rückenschmerzen zwangen mich sogar den Arbeitsplatz zu verlassen und nachhause zu gehen. Der Arzt bestätigte dann meine Befürchtung einer Lungenentzündung. Die geplante München Reise ist so natürlich kein Thema mehr, jetzt setze ich ganz auf Erholung und dazu lasse ich mir genügend Zeit. Vorerst wird es hier also nichts neues zu lesen geben aber ich werde wieder zurück kommen, 2015 wird wieder ein besseres Jahr für mich!

Wie lange dauert das noch?

Mein Verhalten ist überhaupt nicht vorbildlich. Mit meinem ständigen Training, verzögere ich die Ausheilung meines Hustens, der mich nun schon seit 3 Wochen plagt. Obwohl mir das klar ist, versuche ich weiter mit etwas weniger intensiven Trainings, am Marathonziel festzuhalten. Mein heutiges ganz langsames Training fühlte sich aber leider nicht erfreulich an und deshalb muss ich mich nun wohl oder übel damit befassen, in München gar nicht zu starten. Das entscheide ich aber erst am Wettkampftag, noch habe ich eine Woche Zeit.

Laufstrecke: GarminConnect
8 km, Regeneration, 6:10/km, Zeit: 0:49:30, Puls-Ø: 144

Intervall, 3 x 5000 Meter

Dieses Training verdient den Namen nicht, denn mit einer Durchschnittspace von 5:00/km, entspricht das Tempo in keinster Weise dem Intervalltempo, welches ich für gewöhnlich renne. Wegen der grossen Erkältung und des immer noch nicht ganz abgeklungenen Hustens, will ich den München Marathon nun einfach unter 4 Stunden finishen und in Anbetracht dessen, war die Intervallpace sogar etwas zu schnell ausgefallen und von daher passt der Name dann doch wieder. Das Training verlief recht gut. Der Puls blieb während den Intervallen bei gut 82% meiner maxHF, was grundsätzlich für eine Marathonzeit von 3:30 reichen sollte aber meinen Beinen fehlen ein paar wichtige Trainings, vor allem zwei Longruns und das bekam ich heute beim dritten Intervall zu spüren. Die Beine verkrampften und begannen zu schmerzen. Mit solchen Beinen noch 20 Kilometer weiter zu rennen, möchte ich mir nicht antun und deshalb bleibe ich bei meinem neuen Ziel, finishen unter 4 Stunden.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 20.7 km, Intervall, 5:20/km, Zeit: 1:50:41, Puls-Ø: 157
Intervall: 3 x 5000 m in 5:01/km, Puls-Ø: 162

Der Puls sinkt

Das gestrige 16 Kilometer Training hat mir nicht weiter geschadet und deshalb bin ich heute gleich wieder über eine Stunde gelaufen. Der Puls war dabei tiefer als noch vor ein paar Tagen und das bedeutet, dass sich meine Gesundheit weiter verbessert.

Laufstrecke: GarminConnect
12.3 km, GA1, 5:48/km, Zeit: 1:11:35, Puls-Ø: 143

Kein Longrun

Den Longrun gestern musste ich ausfallen lassen, es wäre blödsinnig gewesen diesen zu absolvieren, denn ich werde einfach viel langsamer gesund als ich mir das wünsche. Heute reichte es zumindest wieder für 16 Kilometer aber glücklich macht mich das trotzdem nicht :nonos:

Laufstrecke: GarminConnect
16 km, GA2, 5:27/km, Zeit: 1:27:07, Puls-Ø: 153

Aletsch 2008 Sempacherseelauf 2012

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