Hugos Laufblog

Start zur indoor Saison

Es ist kalt geworden und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Grund genug für mich wieder vermehrt drinnen zu trainieren. Die indoor Winterlaufsaison begann ich heute mit einem ganz lockeren 10 Kilometer Lauf auf dem Laufband. Es ging ganz gut aber ich muss mich wieder an das Laufen am Abend gewöhnen und natürlich auch an das Laufband. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass mir das gut und rasch gelingen wird. Da nun über den Winter keine Wettkämpfe auf meinem Programm stehen, werde ich auch hier im Blog wieder etwas weniger berichten. Sobald die Wettkampfvorbereitung beginnt, werde ich meine Trainings aber wieder lückenlos kommentieren.

Laufstrecke: GarminConnect
10 km, GA1, 6:00/km, Zeit: 1:00:26, Puls-Ø: 144

Luzern Halbmarathon 2016

Luzern Halbmarathon 2016 Für diesen Lauf hatte ich mir einiges vorgenommen. Zumindest wollte ich die Laufzeit des vergangenen Hallwilerseelaufes egalisieren, am liebsten natürlich etwas unterbieten. Entsprechend nervös war ich schon zwei Tage vor dem Wettkampf. Geschlafen habe ich wieder einmal nicht sonderlich gut, zum Glück konnte ich wegen der Zeitumstellung eine Stunde länger im Bett bleiben, was mir auch sehr gut getan hat. Um 4:30 Uhr stand ich auf, genehmigte mir zum Frühstück ein mit Protein angereichertes Porridge und eine Tasse Kaffee (koffeinfrei). Der Blick auf den Aussenthermostat erfreute mich gar nicht, nur 5°, das mag ich ja so gar nicht zum Laufen. Beim Packen hielt ich mich aber trotzdem an die Informationen des Veranstalters. Auf der Website haben sie angenehmes Laufwetter angesagt und mitgeteilt, dass nicht zu warme Kleider für den Wettkampf angezogen werden sollen. Also habe ich nur kurze Thigts und ein kurzes T-Shirt bereit gelegt. Als ich zum Bahnhof lief, war ich mir aber nicht so sicher ob ich so einen Wettkampf bestreiten kann. Die Bise pfiff mir um die Ohren und ich sehnte mich nach einer warmen Mütze. Ich war froh in den gewärmten Zug einsteigen zu können. In Bern habe ich dann Matthias und Lorenz getroffen. Lorenz hat mich schon etwas überrascht. Hatte ich ihn am Freitag noch gefoppt, er könnte doch in Luzern seinen ersten Marathon bestreiten, er laufe diesen sicher gleich unter 3 Stunden. Nach einer kurzen Diskussion war er durchaus positiv für das Vorhaben eingestellt aber ich wusste nicht ob er sich dafür entscheidet. Am Samstagabend bekam ich die Meldung, dass er beim Marathon startet. Im ersten Moment war ich ein wenig erschrocken, denn er lief noch nie weiter als 22 Kilometer und war überhaupt nicht für einen Marathon vorbereitet, deshalb machte ich mir erst ein wenig Sorgen. Auf der anderen Seite wusste ich, dass er ein exzellenter Läufer ist und mit den vielen Duatlons, die er während dem Jahr bestreitet, bestens für lange Aktivitäten bereit ist. Auf der Fahrt nach Luzern plauderten wir über unsere Laufziele. Lorenz wollte mit mir starten und meinte, eine 4:30er Pace wäre doch gut! Ich sagte, dass das für mich dann wohl schon das Limit sei aber ich wollte es versuchen. Matthias setzte sich eine Zeit um die 1:50 doch er wolle sich nicht quälen dabei. Dann kamen wir in Luzern an und zu meiner Freude empfand ich das Wetter hier angenehmer als noch in Bern. Wir machten uns auf den Weg zum Schiff, welches die Läufer vom Bahnhof zum Verkehrshaus brachte. Adrian, ein weiterer bekannter, war schon da und gesellte sich auch zu uns. Beim Verkehrshaus angekommen holten wir die Startnummern ab. Lorenz ging zum Trouble Desk und meldete sich noch für den Marathon an. Alles lief wie am Schnürchen und so hatten wir danach genügend Zeit die Garderobe aufzusuchen, die Wertsachen abzugeben und uns gemütlich zum Startgelände zu begeben. Nach einem kurzen Einlaufen, ging ich mit Lorenz in den zweiten Startblock, da befand sich auch der 1:35er Halbmarathon Pacemaker in dessen Nähe ich während den ersten Kilometern bleiben wollte. Um 9:02 Uhr starteten wir. Es lief sofort gut. Wetter, Laufgefühl, Beine und Pace, alles passte. Den ersten Kilometer liefen wir in genau 4:30, dem Pacemaker war das aber egal, denn der lief mit seinem Gefolge doch um einiges schneller. Es sollte auch so weitergehen. Während ich mit Lorenz die ersten Kilometer in regelmässigen Paces um die 4:30/km lief, entfernte sich der Pacemaker immer mehr. Mich beunruhigte das nicht, da ich ja auf bestem Weg war mein Ziel zu erreichen. Die ersten Steigungen kamen, meine Beine waren stark und ich verlor dabei kaum Zeit. Lorenz lief locker neben mir, für Ihn war das Tempo eher ein Spaziergang, denn für gewöhnlich läuft er die Halbmarathon Distanz in einer Zeit von 1:18, also deutlich schneller als wir unterwegs waren. Nach 7 Kilometern versuchte ich das Tempo leicht zu erhöhen, was nicht zuletzt auch wegen den Abwärtspassagen gelang. Kurz vor dem zehnten Kilometer überholten wir die beiden 1:35er Pacemaker samt Gefolge. Es lief weiterhin gut. Kilometer um Kilometer liefen wir zusammen in einem super Flow. Nach 14 Kilometern steigerte Lorenz dann das Luzern Halbmarathon Tempo, ich versuchte mitzugehen, was auch gelang. die Paces waren nun bei 4:14/km. Leichtes Seitenstechen sagte mir, dass ich am Limit lief und mahnte mich das Tempo nicht weiter zu forcieren. Lorenz motivierte mich dran zu bleiben was ich auch so gut wie möglich versuchte. Die Paces blieben regelmässig bei unglaublichen 4:14 doch ich musste zusehends kämpfen. Kurz vor dem Marathon Wendepunkt verabschiedeten wir uns. Lorenz gratulierte mir noch während dem Laufen zu meiner guten Zeit und ich wünschte ihm natürlich gutes Gelingen für die restlichen Marathonkilometer. Mit einer unglaublichen Zeit von 1:32:25 kam ich ins Ziel. 3 Minuten schneller als geplant und 4 Minuten schneller als 14 Tage zuvor beim Hallwilerseelauf. Ein wirklich grandioser Saisonabschluss!
Nach dem Zieleinlauf machte ich mich sogleich auf zur Garderobe, holte die Wertsachen ab und gönnte mir eine Dusche. Danach ging es wieder mit dem Zug heimwärts. Während der Fahrt studierte ich die Rangliste, mich interessierte vor allem die Zeit von Lorenz, der mittlerweile im Ziel sein musste. Ich traute meinen Augen nicht und war dann hoch erfreut. Mit einer Zeit von 3:02:04 lief er bei seinem ersten Marathon auf den sensationellen 18. Schlussrang. Krise hatte er sicher keine, denn die zweite Runde lief er stolze 2 Minuten schneller als die erste Luzern Halbmarathon 2016 mit mir. Ein Wahnsinns Lauf! Matthias hat seine geplante Laufzeit von 1:50 bravourös mit 1:41 unterboten. So gesehen war es für uns alle ein ganz schöner und erfolgreicher Tag. Ein bisschen Wehmut hatte ich zum Schluss dann doch noch, denn nun muss ich mich von meinem ersten adidas Boost trennen. Während fast alle Läufer und Läuferinnen mit praktisch neuen Schuhen an Wettkämpfen antreten, lief ich heute wieder in meinem alten und ausgelatschten Lieblings adidas Schuh. Weit über 1500 Kilometer hat er drauf und entsprechend abgelatscht sieht er aus, trotzdem fühle ich mich darin immer noch sehr wohl. Nun ist es aber definitiv Zeit, mich von der schnellen Sohle zu trennen.

Laufstrecke: GarminConnect
21.1 Km, Wettkampf, 4:23/Km, Zeit: 01:32:25, Puls-Ø: 176

Footing

Ein Tag vor Luzern noch kurz 30 Minuten in den Wald und die Beine ein wenig bewegen. Versuchen zu spüren wie es um die Form steht und ob ich für den bevorstehenden Wettkampf bereit bin. Beim langsamen Joggen hatte ich nicht wirklich ein überfliegerisches Gefühl, bei den zwei Steigerungen fühlte sich das aber anders an, schnell und gut. Trotzdem bin ich ein wenig nervös, unerklärlich, es ist ja nur ein Halbmarathon und gewinnen werde ich ja auch nicht :roll:

Laufstrecke: GarminConnect
5 km, GA1, 5:53/km, Zeit: 0:29:29, Puls-Ø: 138

Letztes Training vor Luzern

Der Sonntag kommt näher, ich freue mich auf Luzern! Gestern wiederum ein kurzes und ganz lockeres Krafttraining im Gym und heute das letzte, wirkliche Lauftraining vor dem kommenden Wettkampf. 8 Kilometer, welche mich überhaupt nicht gefordert haben aber ich spürte, dass das Intervalltraining vom Dienstag noch ein wenig in den Beinen steckt. Der Kreislauf scheint sich davon aber sehr gut erholt zu haben, denn so einen tiefen Puls wie heute habe ich äusserst selten beim Laufen. Nun bleibt mir nichts anderes mehr übrig als zu warten und zu hoffen, dass ich am Sonntag mit frischen und lauffreudigen Beinen an der Startlinie stehen werde.

Laufstrecke: GarminConnect
8.8 km, GA1, 5:44/km, Zeit: 0:50:48, Puls-Ø: 138

Intervall, 4 x 2000 Meter

Die Woche vor dem kommenden Luzern Halbmarathon, will ich möglichst gleich gestalten, wie jene vor dem Hallwilerseelauf. Darum gönnte ich mir gestern einen Ruhetag und setzte ganz auf Erholung. Sauna und relaxen, ein ganz gemütlicher Abend. Heute dann das gleiche Intervalltraining wie vor zwei Wochen, 4 x 2000 Meter. Strömender Regen vermieste mir aber die Lust aufs Laufen, gerne hätte ich darauf verzichtet aber wenn ein Wettkampf ansteht, dann wird kein wichtiges Training ausgelassen. Es lief mir gut heute, vom ersten Schritt an stimmte alles. Das Tempo konnte ich problemlos halten und so machte das Training trotz Regen ziemlich Spass.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 13 km, Intervall, 5:05/km, Zeit: 1:06:34, Puls-Ø: 157
Intervall: 4 x 2000m in 4:32/km

20 Kilometer Longrun

Sauna, Inhalieren, Ingwertee und Entzündungshemmer. So sehen zur Zeit meine Bemühungen aus, meine Bronchien wieder gesund zu kriegen. Entzündungshemmer nehme ich allerdings nur mit Widerwillen, da diese für die Darmflora nicht gut sind und diese versuche ich seit meiner Darmvirusgeschichte ja auch wieder auf Vordermann zu bringen. Meine Bemühungen scheinen Erfolgreich zu sein. Beim heutigen 20 Kilometer Longrun hatte ich keine nennenswerten Probleme. Gute Beine, gutes Laufgefühl und der Schleim kam auch nach und nach aus den Bronchien. Nach dem Duschen und einem guten Mittagessen, fühlte ich mich schon fast wieder wie neugeboren. Ich denke, dass ich auf gutem Weg bin für den Luzern Halbmarathon vom nächsten Sonntag.

Laufstrecke: GarminConnect
20.2 km, Longrun, 5:40/km, Zeit: 1:54:21, Puls-Ø: 147

Am Tempo arbeiten

Oktober Herbstlauf Nach dem Hallwilerseelauf vom letzten Samstag, setzte ich vorerst auf Erholung und nur lockere Trainings. Eine Ausnahme war das Krafttraining vom Mittwoch, bei dem ich vor allem die Beinmuskulatur trainiert habe. Auch gestern habe ich im Gym ein intensives Krafttraining für die Beine absolviert und das obwohl ich mir für heute ein erstes, leichtes Tempotraining vorgenommen habe. Erfreulicherweise fühlten sich meine Beine heute besser an als am Donnerstag beim lockeren Jogging. Die 14 Kilometer gelangen mir sehr gut. Erst 10 Kilometer in einer 5:20er Pace und dann 4 in einer 4:50er Pace. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden. Meine Bronchien sind leicht angeschlagen, zudem spüre ich ein ständiges Kratzen im Hals. Nichts Schlimmes aber daraus kann sich schnell etwas Ernsteres entwickeln, da habe ich Erfahrung genug. Es wird also wieder einmal spannend vor meinem nächsten und letzten Wettkampf in diesem Jahr.

Laufstrecke: GarminConnect
14.3 km, GA2, 5:10/km, Zeit: 1:14:09, Puls-Ø: 159

Luzern Halbmarathon 2013 Bieler Lauftage 2015

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