Hugos Laufblog

Drecksvieh

Endlich geht es mir wieder so gut, dass ich mich auf einen Marathon vorbereiten kann und kaum beginne ich den 10-wöchigen Trainingsplan, macht so ein Drecksvieh von Schäferhund, meine Pläne zunichte oder zwingt mich zumindest dazu, diese zu überdenken. Beim gestrigen lockeren GA2 Training, welches ich zuhause in meinem Laufgebiet an der Sense gelaufen bin, hat mich wieder einmal so ein hinterhältiges und niederträchtiges Mistvieh ins Bein gebissen. Die Besitzer liefen etwa 30 Meter hinterher und machten keinerlei anstallten das Vieh zu sich zu rufen und so bin ich davon ausgegangen, dass das eine ungefährliche Version dieser Drecksrasse ist. Erst schien es auch so, dass unsere Begegnung völlig harmlos verläuft aber als ich vorbei war, wendete sich das Vieh und rammte mir sein Gebiss seitlich unterhalb des Knies in die Wade. Die Besitzer haben gar nicht begriffen was geschehen ist, erst als ich sie mit meinem blutenden Bein konfrontierte, schienen sie zu verstehen, was gerade passiert ist. Wie man sich denken kann, machte das anschliessende Gespräch keinen Sinn und als sie mir sagten, dass dieser Hund aus einer Tötungsstation komme, bin ich ihnen davon gelaufen und dachte, es wäre besser gewesen, wenn das Vieh gar nicht mehr aus der Station gekommen wäre. Beim Weiterlaufen gingen mir viele Gedanken durch den Kopf, muss meine Starrkrampf Impfung erneuert werden? Und vor allem, wo finde ich am Freitag nach 18 Uhr eine Arztpraxis die noch offen hat? Zuhause angekommen begann ich sogleich zu telefonieren, bei der vierten Praxis hatte ich Glück, sie hatten Notfalldienst, da konnte ich auch gleich vorbei gehen. Die Ärztin fand, dass der Biss doch heftig sei, denn der eine Fangzahn bohrte sich in meinen seitlichen Wadenmuskel. Die Muskelverletzung spürte ich bei jedem Schritt. Nach der Wundreinigung und Versorgung mit Fucidin Salbe, verabreichte sie mir noch die nötige Impfung. Danach bekam ich eine Packung Antibiotika und die Anweisung, wegen Infektionsgefahr, in den nächsten Tagen mein Bein zu schonen und keinen Sport zu betreiben der meinen Wadenmuskel beansprucht. Super, dachte ich, das ist genau das, was ich mir jetzt wünsche, eine Trainingspause…. verdammt! Jetzt musste natürlich noch das Formular für das Veterinäramt ausgefüllt werden und ausserdem forderte mich die Ärztin auf, den Vorfall bei der Polizei zu melden. Das habe ich heute getan, wieder über eine Stunde des Wochenendes mit dem Mist verblödet.
Ja und wie geht es nun weiter? Ich habe ja angekündigt, dass wenn ich irgendwelche gesundheitlichen Probleme bekomme, ich die Marathonvorbereitung gleich abbreche. Dabei habe ich natürlich nicht an einen Hundebiss gedacht. Den geplanten langen Lauf von Morgen werde ich sicher ausfallen lassen dann werde ich sehen wie es nächste Woche mit dem Biss aussieht und wie es weitergeht. Sicher werde ich auch den geplanten Sarner Halbmarathon ausfallen lassen und durch einen Longrun ersetzen. Das macht in der jetzigen Situation mehr Sinn. Glücklicherweise habe ich schon einige Longruns in den Beinen und mir so eine gewisse Reserve erarbeitet.

Training: Freitag
Laufstrecke: GarminConnect
13.3 km, GA2, 5:31/km, Zeit: 1:13:21, Puls-Ø: 156

Intervall, 4 x 2000 Meter

Der Einstieg in die 10-wöchige Marathonvorbereitung ist mir heute ausgezeichnet gelungen. 4 x 2 Kilometer, im geplanten Marathontempo, war die Vorgabe. Da ich auf eine Zielzeit von 3:30 trainiere, musste ich also lediglich eine Pace von 4:57/km schaffen und das war dann auch wirklich kein Problem. Ohne mühe absolvierte ich die 15 Kilometer und die Intervalle lief ich in einer komfortablen Pace von 4:48/km und das mit einem Durchschnittspuls von 82% meiner maxHF. Dieses Training bestätigt mir bereits jetzt, zu Beginn der Vorbereitung, eine gute Fitness und das stimmt mich doch sehr optimistisch.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 15.2 km, Intervall, 5:21/km, Zeit: 1:21:10, Puls-Ø: 154
Intervall: 4 x 2000 m, EB, 4:48/km, Puls-Ø: 161

26 Kilometer Longrun

Zum dritten Mal in Folge, absolvierte ich auch an diesem Wochenende einen 26 Kilometer Longrun. Bei Dauerregen aber dafür bei angenehmen 14°, fühlte sich dieser deutlich besser an als die vergangenen Hitzeläufe. Obwohl ich diese Woche auch wieder nur 3 Lauftrainings absolviert habe, fühle ich mich nun fit genug, um ein 10 Wöchiges Marathontraining anzupacken. Vom Training her möchte ich nicht viel ändern. Die Laufeinheiten sollen einfach wieder der wichtigste Trainingsbestandteil meines Trainings werden, andererseits will ich das Krafttraining im Gym nicht vernachlässigen. Ja und damit ich mich nicht überanstrenge, möchte ich noch 1 – 2 Ruhetage ansetzen und das alles hinzubekommen ist doch nicht ganz einfach. Morgen starte ich die Vorbereitung erstmal mit einem Ruhetag ;-)

Laufstrecke: GarminConnect
26.3 km, Longrun, 5:34/km, Zeit: 2:26:20, Puls-Ø: 150

Regenlauf, endlich!

Aus meinem Mund mag das erstaunlich klingen, bin ich doch bekennender Schönwetter-Jogger. Der extreme Sommer ist nun aber auch mir zu heiss geworden. Immer nur schwitzen, in der Nacht nicht schlafen können und am Tag stehend KO wie ein bekiffter durch die Gegend schlurfen, so fühlte ich mich in letzter Zeit. Doch nun soll er vorbei sein, der super Sommer 2015. ENDLICH REGEN! Ich konnte es heute kaum erwarten um aus dem Büro zu kommen, die Laufklamotten anzuziehen und loszulaufen. Es war herrlich, den angenehm kühlen Regen auf der Haut zu spüren. Das Laufen fühlte sich frisch und locker an, einfach genial. Die geplante 10 Kilometer Runde verlängerte ich spontan auf 13 und auch nach diesen, wäre ich am liebsten noch weiter gelaufen.

Laufstrecke: GarminConnect
13.3 km, GA1, 5:32/km, Zeit: 1:13:53, Puls-Ø: 144

Neues Ziel

Neue Ziele Der Alltag ist wieder eingekehrt, die Ferien sind vorüber. Die Bergwanderung zur Fründenhütte vom letzten Montag, bescherte mir einen ganz gehörigen Muskelkater und so habe ich in den darauffolgenden Tagen auf zu intensives Training verzichtet. Jetzt ist aber wieder alles in Ordnung und die Motivation, den Weg des Wohlfühlprogrammes zu verlassen, ist ebenfalls wieder erwacht. So setze ich mir neue Ziele. Den Inferno Halbmarathon, der mir schon seit Wochen im Kopf herumgeisterte, werde ich aber auslassen und wie schon früher angekündigt, auf Bergläufe verzichten. Dafür möchte ich anfangs September einen Halbmarathon absolvieren und mich verhalten auf einen Marathon vorbereiten. Am 25. Oktober gibt es ja viele davon, einer wird mir bestimmt passen, wenn denn mit dem Training und der Gesundheit alles rund läuft. Der lange Lauf von heute war auf jeden Fall schon wieder sehr vielversprechend. Die 26 Kilometer brachte ich, trotz grosser Hitze, locker hinter mich und am Schluss reichte es sogar für eine tolle, 3 Kilometer lange Endbeschleunigung. Mit den neuen, zwar immer noch vagen Zielen, nehme ich mir auch vor, wieder vermehrt zu bloggen. Sicher werde ich nicht jedes Training dokumentieren aber ein wenig mehr darf es schon sein.

Laufstrecke: GarminConnect
26 km, Longrun, 5:39/km, Zeit: 2:27:07, Puls-Ø: 151

Bergwanderung zur Fründenhütte

Fründenhütte Bergwanderung 2, meiner 3 Wochen Sommerferien, sind bereits vorüber. Die ersten 10 Tage habe ich mich kaum sportlich betätigt. Lediglich 3 kurze und lockere Laufeinheiten habe ich absolviert. Ansonsten genoss ich mit der Familie ein paar erholsame Tage in Südengland. Nun habe ich das Training wieder aufgenommen, war bereits wieder im Gym und gestern bin ich sogar schon wieder einen 26 Kilometer Longrun gelaufen. Alles ohne Probleme und ohne irgendwo Schmerzen zu haben. Heute sollte es zur Abwechslung wieder einmal in die Berge gehen. Eine Wanderung zur Fründenhütte, welche am Fusse des Fründengletschers auf über 2500 Metern steht, wollte ich gemeinsam mit meinem Sohn absolvieren. Als wir in Kandersteg ankamen, fuhren wir mit der Gondelbahn zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Öschinensee. 3 Stunden werden für die Wanderung mit Schwierigkeitsgrad T3 (anspruchsvolles Bergwandern) angegeben, was für uns kein Problem sein sollte. Auf dem ersten Kilometer führt der Weg ganz leicht abwärts zum See.

Atemberaubend schön, liegt er inmitten imposanter Felswände, ein wunderschöner Anblick. Der Wanderweg führt erst ein ganzes Stück dem See entlang, danach geht es rasch sehr steil und in engen Serpentinen aufwärts dem Fründenhorn entgegen. Das Wetter war für diese Wanderung perfekt, wunderschön mit bester Sicht auf die fabelhafte Bergwelt. Je höher wir kamen umso felsiger wurde der Weg, welcher aber immer gut gesichert und gekennzeichnet war. Wir kamen gut voran und obwohl wir es nicht eilig hatten, erreichten wir die Fründenhütte nach 2 Stunden und 30 Minuten. Frisch zubereiteter Aprikosenkuchen mit viel Schlagrahm war unser Lohn für den Aufstieg. Gut gestärkt machten wir uns nach einer kurzen Rast wieder auf den Rückweg.

Wanderstrecke: GarminConnect
15 km, Wandern, Zeit: 4:30:25

Ziel nicht ganz erreicht

Training KW 29 Mein Trainingsziel habe ich diese Woche nicht wie gewünscht erreicht. So wurde die letzte, intensive Woche vor den Sommerferien, nicht ganz so intensiv wie erhofft. Die Hitze und der Schlafmangel machten mir zu schaffen und so fühlte ich mich diese Woche oft ausgelaugt und antriebslos, weshalb ich gleich 2 komplette Ruhetage ansetzte. Heute ging es aber noch ein letztes Mal richtig zur Sache. Erst ein 8 Kilometer Tempolauf und danach ein intensives Krafttraining. Alles hat gepasst, die Ferien habe ich mir nun definitiv verdient. Während der Ferienzeit werde ich das Training deutlich reduzieren und regenerieren. Sicher werde ich mir auch Gedanken darüber machen, wie ich danach weiter machen will. Die Frage nach mehr Wettkämpfen geistert im Kopf herum, andererseits ist es auch schön ohne Wettkampfdruck Sport zu treiben….

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 10 km, Tempo DL, 4:57/km, Zeit: 0:49:43, Puls-Ø: 165
Tempo: 8 km, EB, 4:42/km, Puls-Ø: 169

Uster Triathlon 2010 Luzern Halbmarathon 2013

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  • Marathon ?:
    in 57 Tage, 22 Stunden

Dubai Marathon 2014

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