Hugos Laufblog

Leicht erhöhter Puls

Das gestrige Training im Gym wahr mühsam, ich hatte keine Power. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich erst nach dem Abendessen um ca. 20 Uhr mit dem Training begonnen habe. Um diese Zeit ist mein System für gewöhnlich schon im Nachtmodus und aus diesem komme ich meist erst am nächsten Morgen wieder raus. Heute Mittag lief ich dann die gleiche Strecke wie vor einer Woche. Ich wollte herausfinden ob sich die Blutspende vom letzten Montag auf meinen Puls auswirkt. Das Laufen an sich fühlte sich sehr gut an. Bei der Analyse des Trainings stellte ich dann aber fest, dass ich trotz langsamerer Durchschnittspace einen höheren Durchschnittspuls hatte als vor einer Woche. Nun habe ich die persönliche Bestätigung, dass eine Blutspende das Leistungsvermögen leicht vermindert.

Laufstrecke: GarminConnect
8.2 km, GA1, 6:09/km, Zeit: 0:50:27, Puls-Ø: 145

Meine erste Blutspende

Erste Blutspende Ich bin nicht gerade bekannt dafür spontan zu sein. Bei mir muss in der Regel immer alles gut überlegt, geplant und nochmals hinterfragt werden bevor ich mich entscheiden kann. Manchmal ärgere ich mich selbst über meine „Unentschlossenheit“. In letzter Zeit habe ich aber doch einige ungewöhnlich spontane Entscheidungen getroffen. So habe ich mich z.B. gestern ganz kurzfristig zu einer Blutspende hinreissen lassen und zwar zu meiner allerersten. Es ist alles problemlos abgelaufen und ich habe die Spende auch gut verkraftet. Mir war danach nicht schwindlig, eigentlich war alles ganz normal, wie vorher. Auf Anraten habe ich aber nach der Blutspende auf Sport verzichtet und erst heute wieder ein Lauftraining gemacht. Ein sehr moderates Intervalltraining im Entwicklungsbereich. 2 x 2 Kilometer in einer 5er Pace, also keine intensive Einheit aber auch nicht nur ein Jogging. Es lief recht gut, doch hatte ich schon den Eindruck, dass mir ein wenig Saft fehlt und der Puls schien auch erhöht zu sein. Bei der Analyse des Trainings sah dieser für dieses Training aber nicht ungewöhnlich hoch aus, eher auch normal. Mehrere Leute haben mir gesagt, dass sie nach der Spende jeweils ein paar Tage nicht mehr gleich Leistungsfähig waren wie vorher. Von daher bin ich natürlich gespannt, wie ich das in den nächsten Tagen spüren werde.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 10 km, Intervall, 5:36/km, Zeit: 0:56:01, Puls-Ø: 154
Intervall: 2 x 2000m in 4:58/km

20 Kilometer Longrun

Nach dem Kerzerslauf gönnte ich mir lediglich einen Ruhetag. Da ich diesen nicht ganz im Grenzbereich gelaufen bin, konnte ich das Training rasch wieder aufnehmen. Trotz Ferien, schaffte ich es täglich aktiv zu sein und die Laufumfänge zu steigern. Dabei habe ich aber nur im Grundlagenbereich trainiert und ganz auf Tempo verzichtet. Heute schaffte ich schon wieder 20 Kilometer. Es lief mir dabei so gut, dass ich nach 4 Kilometern spontan entschieden habe die Strecke zu ändern und einen Hügellauf daraus zu machen. Zuhause angekommen war ich extrem zufrieden, denn die 20 Kilometer haben mich kaum gefordert, es war einfach grossartig. In der kommenden Woche will ich so weiter machen. Den Badener Limmat-Lauf, der am nächsten Samstag stattfindet, möchte ich als moderates Tempotraining nutzen und deshalb werde ich kein Tapering durchführen, sondern nach meinem Gefühl weiter trainieren. Auf der Suche nach weiteren Genussläufen bin ich auf den Bündner Frühlingslauf gestossen. Ein Halbmarathon, der in wunderschöner Gegend von Thusis nach Reichenau führt. Ich freue mich schon darauf mit meinen Freunden zusammen diesen schönen Lauf in Angriff zu nehmen.

Laufstrecke: GarminConnect
20.1 km, Longrun, 5:54/km, Zeit: 1:58:37, Puls-Ø: 144

Kerzerslauf 2017

Kerzerslauf 2017 Heute sollte meine erste Laufteilnahme als Genussläufer werden, wo Laufzeit und Rangliste keine Rolle spielt. Ich will den verpatzten Start ins Laufjahr, der mehr von Grippe und Erkältungen als von guten Trainingseinheiten geprägt war, nutzen, um meine Einstellung zum Laufen etwas zu überdenken und zu ändern. Trainieren, krank, trainieren, krank, das kann es einfach nicht sein. Weniger intensiv trainieren, damit erhoffe ich mir, dass mein Immunsystem wieder stabiler wird und ich nicht mehr so kränklich bin. Um kurz vor 12 Uhr kam ich in Kerzers an. Nach einer wundervollen und herrlichen Frühlingswoche hatte das Wetter über Nacht umgeschlagen, es regnete und es war windig und kühl. Gar nicht mein Laufwetter. Als Genussläufer wollte ich aber beim Laufen auf gar keinen Fall kalt haben und deshalb habe ich die Regenjacke Kerzerslauf 2017 angezogen und machte mich auf den Weg zum warm up. Nach 10 Minuten hatte ich aber schon zu warm und deshalb zog ich die Regenjacke wieder aus und entschied mich im T-Shirt zu starten. Als sich mein Startblock um 12:42 Uhr in Bewegung setzte, waren bereits viele Läufer unterwegs. Eine Laufzeit von 1:15 für die 15 Kilometer sollte ich schaffen und vor allem konnte ich davon ausgehen, dass das Läuferfeld nicht gleich in horrendem Tempo los rennt. Ohne Druck und ohne vom ersten Schritt Tempo zu machen, lies ich mich mit dem Läuferstrom mitziehen. Der leichte Regen störte nicht und beim Laufen empfand ich die Temperatur als sehr angenehm. Anders als bei den letzten Trainings hatte ich heute bessere Beine, nur bei den Anstiegen bemerkte ich, dass ich kraftlos war und deshalb habe ich gar Kerzerslauf 2017 nicht erst versucht dabei das Tempo zu halten. Im Flachen konnte ich aber jeweils wieder gut mithalten und nach 5 Kilometern war es mir sogar möglich einige Läufer zu überholen. Das schöne dabei war, dass ich nicht kämpfen musste, es fühlte sich richtig gut an und ich hatte echt Spass wieder einmal an einem Laufevent dabei zu sein. Der Regen sorgte für schweren Boden. Im Wald hatte ich zeitweise das Gefühl am Strongman Run dabei zu sein. Auf das Tempo hatte das aber keinen Einfluss, es lief weiterhin einfach gut und ich wurde von Kilometer zu Kilometer schneller. Die grosse aber relativ kurze Golatensteigung lief ich hoch, der Zeitverlust ist da nicht gross, die Energieersparnis aber schon. Während andere Läufer nach der Steigung mit brennenden Oberschenkeln wieder versuchen Tempo zu machen, konnte ich da sofort wieder das vorhergehende Lauftempo aufnehmen und gleich reihenweise Läufer überholen. Die letzten Kilometer waren dann Laufgenuss pur. Im Windschatten eines Läufers lies ich mich über die Ziellinie tragen, ein super Gefühl. Genusslaufen ist grossartig!

Laufstrecke: GarminConnect
15 km, Wettkampf, 4:38/km, Zeit: 01:09:25, Puls-Ø: 170

Unruhige Waden

Meine Waden sind unruhig, zucken die ganze Zeit und in der Nacht kommt es sogar zu Wadenkrämpfen. Das habe ich jetzt schon seit ein paar Wochen. Die Beine fühlen sich so natürlich nie leicht und locker an. Selbst heute, nach einem Ruhetag, fühlten sich meine Beine beim langsamen Joggen beansprucht an. Ich denke die Ursache für das Unwohlsein, liegt an meinen Nasen- und Kieferhöhlen. Die Entzündung ist immer noch nicht abgeheilt und seit letztem Montag ist es eher wieder schlimmer geworden. Ich habe mich jetzt erneut in der Apotheke mit verschiedenen Medikamenten versorgt und pflege mich weiter. Die Teilnahme am Kerzerslauf ist aber nicht gefährdet, die Distanz von 15 Kilometern werde ich bestimmt schaffen. Schade ist allerdings, dass für diesen Tag gruseliger Dauerregen vorhergesagt wird. Das müsste nun wirklich nicht sein.

Laufstrecke: GarminConnect
8.2 km, GA1, 5:57/km, Zeit: 0:49:03, Puls-Ø: 142

Vorsichtiger Tempolauf

Mein Training verläuft nach wie vor gut, frohlocken kann ich aber trotzdem nicht. Nach dem gestrigen Ruhetag habe ich mir für heute wieder das gleiche Training wie vor einer Woche vorgenommen. 10 Kilometer, 6 davon im moderaten Entwicklungsbereich von ca. 80 – 85% der maxHF. Der Puls war bei dem Training auch nicht das Problem, der war sogar deutlich besser als vor einer Woche aber das allgemeine Körpergefühl stimmte nicht. So wie bei allen Lauftrainings, die ich in letzter Zeit absolviert habe. Morgen werde ich wiederum einen Ruhetag ansetzen um mich weiter zu erholen, wobei ich aber grundsätzlich nicht denke, dass ich zu viel oder zu belastend trainiere.

Laufstrecke: GarminConnect
Gesamt: 10 km, Tempo DL, 5:21/km, Zeit: 0:53:45, Puls-Ø: 153
Tempo: 6 km, EB, 4:54/km

Distanz geschafft

Neuer Tag, neues Glück. Heute hat es geklappt mit der Distanz. So einfach wie es sich anhört war es aber nicht. Obwohl ich langsam unterwegs war, lief es nicht so rund und locker wie das gewöhnlich bei den Longruns der Fall ist. Die beste Phase hatte ich nach etwa 9 Kilometern, da lief es plötzlich wie aus einem Guss. Das änderte sich allerdings nach 2, 3 guten Kilometern wieder. Meine Beine verkrampften sich zusehends und wurden immer schwerer. Nach 16 Kilometern war ich echt froh wieder Zuhause zu sein. In den nächsten Tagen werde ich nicht mehr täglich trainieren, sondern mehr auf Erholung achten. So hoffe ich, dass ich am kommenden Samstag bereit bin für einen genussvollen Kerzerslauf.

Laufstrecke: GarminConnect
16.2 km, Longrun, 5:53/km, Zeit: 1:35:40, Puls-Ø: 146

Bieler Lauftage 2015 Frankfurt Marathon 2015

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